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Programm vom 10. - 13. Februar 2012!
Kinowerkstatt: Kino in seiner Vielfalt erleben und erfahren.
Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
culture dans la grande région
Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
DARREN ARANOFSKY in Venedig

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Fr.10.2. |
Sa.11.2. |
So.12.2. |
Mo.13.2. |
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19:00
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16:00+20:00
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21:45
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Tom Sawyer
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19:00
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16:00+20:00
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Mark Twain
ab Jahre
ca. 109 min.
"Tom Sawyer"
(Deutschland 2011) von Hermine Huntgeburth mit Louis Hofmann, Leon Seidel, Heike Makatsch, Magali Greif, Andreas Warmbrunn, Benno Fürmann, Joachim Król, Peter Lohmeyer, Hinnerk Schönemann (FSK: ab 6 - Länge: 109 min.)
Der Roman von Mark Twain ist nach wie vor - über 130 Jahre nach seinem Erscheinen - eines der bekanntesten Jugendbücher der Welt. Höchste Zeit für eine zeitgemäße Neuverfilmung! Hier die sehenswerte Version der deutschen Regisseurin Hermine Huntgeburth:
Alle einprägsamen Episoden aus dem berühmten Jugendroman finden sich auch im Film wieder. Die legendäre Szene, wie Tom den Zaun (nicht) streicht, ist dabei nur eins der liebevollen Details, an die man sich aus dem Roman erinnert. Die Landschaftsaufnahmen, die allesamt in Europa entstanden, ähneln dem Mississippi so stark, dass echte Kinomagie aufkommt. Neben den beiden Hauptdarstellern Louis Hofmann als Tom und Leon Seidel als Huck, wurden die weiteren Rollen von bekannten Stars übernommen.
Millionen sind mit Tom Sawyers Streichen und Abenteuern aufgewachsen.Tom Sawyer (Louis Hofmann) hat den Kopf voller Streiche und treibt sich, wenn er nicht gerade ein neues Abenteuer ausheckt, am liebsten mit seinem besten Kumpel Huck Finn (Leon Seidel) herum - sehr zum Leidwesen seiner Tante Polly (Heike Makatsch), mit der Tom und sein Halbbruder Sid (Andreas Warmbrunn) im Städtchen St. Petersburg am Mississippi leben.
Seine Tante hat sich vorgenommen, Tom zu einem verantwortungsbewussten, anständigen Menschen zu erziehen. Doch er wehrt sich, so gut er kann: Ein Fantast, Pirat und Abenteurer wie er hat einfach keine Zeit, in die Schule zu gehen. Stattdessen verbringt er jede freie Minute bei Huck, der am Ortsrand in einer Tonne lebt und dort völlig unbeaufsichtigt seine Freiheit genießt. Nur ein ganz außergewöhnliches Mädchen schafft es, Toms Aufmerksamkeit vom Herumstromern abzulenken: Becky Thatcher (Magali Greif), die Tochter des Richters von St. Petersburg (Peter Lohmeyer), die gerade neu in den Ort gezogen ist. Tom gibt alles, um ihr mit seinen Heldentaten zu imponieren.
Eines Tages führt eine ihrer Missionen Tom und Huck um Mitternacht auf den Friedhof des Ortes. Schnell stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen sind, die sich dort zu nachtschlafender Zeit rumtreiben. Sie müssen mit ansehen, wie Indianer Joe (Benno Fürmann) einen kaltblütigen Mord begeht und ihn dem trotteligen, aber unschuldigen Sargschreiner Muff Potter (Joachim Król) in die Schuhe schiebt. Was sollen Tom und Huck nun machen? Ihr Mut wird auf eine schwere Probe gestellt.

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Fr.10.2. |
Sa.11.2. |
So.12.2. |
Mo.13.2. |
Eyes Wide Shut
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21:45
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21:00 |
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20:00
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Nicole Kidman, Tom Cruise
ab Jahre
ca. 153 min.
"Eyes Wide Shut"
(1999) von Stanley Kubrick, Drehbuch: Frederic Raphael und Stanley Kubrick, nach Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" - Kamera: Larry Smith - Schnitt: Nigel Galt - Musik: Jocelyn Pook, Dmitri Schostakowitsch, György Ligeti - Darsteller: Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack, Marie Richardson, Rade Sherbedgia, Tood Field, Vinessa Shaw, Alan Cumming, Sky du Mont, Julienne Davis u.a. 153 Minuten.
Stanley-Kubricks Ehedrama ist ganz auf die beiden Hauptdarsteller Nicole Kidman und Tom Cruise zugeschnitten. Als Vorlage für "Eyes Wide Shut" diente Arthur Schnitzlers "Traumnouvelle", die Kubrick schon vor 30 Jahren verfilmen wollte. Der geniale Regisseur von Filmen wie "Shining", "Lolita" und "2001" lieferte mit dem Erotik-Drama sein letztes Werk ab. Kurz vor der Fertigstellung von "Eyes Wide Shut" starb Kubrick im Alter von 70 Jahren.
Eyes wide shut - sein letzter Film - beinhaltet Szenen einer Ehe, Träume und sexuelle Phantasien. Kubrick spielt in jeder Szene mit Traum und Wirklichkeit und läßt, was er an Fiktion vorgibt, vom Zuschauer weiterspinnen, bis der sich wie Tom Cruise im Film, in Kubricks Phantasien verfangen hat. Kubricks Oper der Obssesionen erreicht seinen Höhepunkt in dem brilliant inszenierten erotischen Ritual, das für Tom Cruise später den Wendepunkt vom Traum zurück in die Wirklichkeit darstellt.
Nicole Kidman versteht es zunächst, die Verführerin zu spielen und sich später in ein Gefühle schändendes Biest zu verwandeln. Damit spielt sie ihren Ehemann als Opfer ihrer Boshaftigkeit direkt an die Wand, obwohl die Charakterstudie des Dr. Harford alias Tom Cruise in "Eyes Wide Shut" im Vordergrund steht, und Cruise somit heimlicher Hauptdarsteller ist.
»Eyes Wide Shut« ist, wie einst »2001«, die Geschichte einer Odyssee an den Rand des Verstehens und darüber hinaus, es ist die Geschichte einer paranoiden Auflösung wie »The Shining«, es ist die Geschichte einer scheiternden Revolte gegen gesellschaftliche Isolation wie »Barry Lyndon«." (Georg Seeßlen)
"Eyes Wide Shut" wird im Rahmen des Filmkollegs "filmreif" mit Matthias Ziegler am Mittwoch, den 15. Februar, um 19:30 Uhr besprochen. Einzelabend: 7. - Euro/Schüler 4.-
Die weiteren Termine und Filme: hier

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Aktuell |
"Junge mit dem Fahrrad" ist Film des Monats

Als FILM DES MONATS Februar 2012 zeichnet die Jury der Evangelischen Filmarbeit "Der Junge mit dem Fahrrad" (Belgien/Frankreich/Italien 2012) aus, den neuen Film von Jean-Pierre und Luc Dardenne, der am 9. Februar von Alamode Film (Vertrieb: Die Filmagentinnen) ins Kino kommt. In der Begründung heißt es: "Ein von seinem Vater verlassener Junge findet Zuwendung dort, wo er sie gar nicht erwartet hat, bei einer Fremden (Samantha), deren Menschlichkeit im Kontrast wie aus dem Märchen – oder dem Kino erscheint. Samanthas Fürsorge ist ein elementarer humaner Impuls, dem sie folgt, ohne dass dies psychologisch erklärt wird. Wenn der Film der Verlässlichkeit familiärer Bindungen misstraut, so will er dennoch keine Welt ohne Hoffnung zeichnen."

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