Programm vom 7. - 10. August 2020 !


   Kinowerkstatt St. Ingbert: Der spannendste Kinoort im Saarland !
 

++aktuell,+ Erneut Kinopreis für das Kinowerkstatt-Programm ! Kinemathekenverbund zeichnet bundesweit Kinos aus !! +++ Weiter: Filme von Werner Herzog + Interview ! +++ Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Kinder- und Seniorenfilm und Max- Ophüls - Filmen 5 Minuten) !


Liebe Gäste,

liebe Kinofreund*innen,

Eine telefonische Reservierung (0689436821) oder per e-mail (kinowerkstatt@gmx.de) ist möglich. Wir werden, wie vorgeschrieben, Ihre Daten für die jeweilige Vorstellung aufnehmen.

Bitte bringen Sie nach wie vor Ihre Masken mit - sie sind notwendig bis Sie Platz genommen haben.

Wichtig: Aus Rücksicht auf die Gesundheit anderer Gäste und unseres Personals bitten wir alle darum, von einem Kinobesuch noch abzusehen, wenn typische Covid-19 - oder unspezifische Erkältungssymptome bestehen. Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis und Ihre/Eure Mithilfe.

Solange es keinen Impfstoff oder Medikamente gegen Covid-19 gibt, helfen nur zwischenmenschliche Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus. Passen Sie aufeinander auf!

Vorerst findet aus Sicherheitsgründen kein Getränkeausschank statt, sie können gerne etwas mitbringen.

Viele herzliche Grüße

Ihr Kinowerkstatt-Team

 

Danke für die vielen Glückwünsche zum neuen Kinopreis!




Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
culture dans la grande région


 "We are made to communicate and express.
That's what film is about"!

Alejandro G. Inarritu

 

Wir sind klimatisiert !

Zum Kinder- und Familienkino

Zum Seniorenkino


* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!  

   Fr.7.8.  Sa.8.8.  So.9.8.  Mo.10.8.

Werner Herzog: "Schlafen kann ich wenn ich tot bin"

 18:00      

Fata Morgana

 ca. 19:00      

Salt and Fire

   18:00    

Pink Floyd: The Wall

   20:00    

Königin der Wüste

     18:00  

Die Höhle der vergessenen Träume

       18:00


   Fr.7.8.  Sa.8.8.  So.9.8.  Mo.10.8.

Werner Herzog: "Schlafen kann ich wenn ich tot bin".

 18:00      

 

Werner Herzog gehört zu den weltweit 100 wichtigsten Filmemachern – und wird zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im Filmbereich überhaupt gezählt. Sein Leben gehe voll und ganz in seinem Werk auf, so hat er es sinngemäß einmal formuliert.
Wer sich am Wochenende weiter mit dem Regisseur Werner Herzog beschäftigen will, hat die Möglichkeit dazu in der Kinowerkstatt St. Ingbert, dort steht weiterhin Werner Herzog im Mittelpunkt, sowohl mit einem langen Interview, zwei Dokumentationen und zwei langen Spielfilmen in der Wiederholung vom letzten Wochenende: "Königin der Wüste" mit Nicole Kidman, "Salt and Fire" mit Veronica Ferres und neu, dem 3-D Film "Die Höhle der vergessenen Träume".

Zum Einstimmen gibt es mit "Schlafen kann ich, wenn ich tot bin" das frühe Gespräch von Werner Herzog mit Alexander Kluge von 1991. Im Anschluss daran ist "Fata Morgana" (BR Deutschland - 1968/70 - 79 min.), ein visuelles Erlebnis mit faszinierenden Landschaftsaufnahmen der afrikanischen Wüste,  halluzinativen Szenen und poetischen Bildern zu sehen.

 

   Fr.7.8.  Sa.8.8.  So.9.8.  Mo.10.8.

 Fata Morgana

 19:00      

 

 

ab  Jahre
ca. 74 min.

"Fata Morgana"
(Deutschland 1971) ca. 74 min., FSK 12
Regie: Werner Herzog, Drehbuch: Werner Herzog, Kamera: Jörg Schmidt-Reitwein mit Wolfgang von Ungern-Sternberg, James William Gledhill, Eugen des Montagnes, Wolfgang Bächler.

Herzog verbindet faszinierende Landschaftsaufnahmen der afrikanischen Wüste mit halluzinativen Szenen und poetischen Bildern. Seine Mentorin und Filmkritikerin Lotte Eisner liest aus einer guatemaltekischen Erschaffungssaga. Unterlegt ist die visionäre Collage mit Musik von Johnny Cash, Blind Faith und Leonard Cohen.


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   Fr.7.8.  Sa.8.8.  So.9.8.  Mo.10.8.

Salt and Fire

   18:00    

 

ab  Jahre
ca. 98 min.

"Salt and Fire"
(Deutschland, USA, Frankreich, Mexiko 2016) mit Veronica Ferres, Michael Shannon, Matt Riley, Gael García Bernal.

"Salt and Fire" ist ein Thriller mit romantischen Elementen, bei dem Werner Herzog sowohl Regie führte als auch das Drehbuch schrieb. "Salt and Fire" basiert auf der Kurzgeschichte "Aral" des US-amerikanischen Autors Tom Bissell.

In Werner Herzogs Film „Salt und Fire“, in dem es schon dem Titel nach um eine (neue?) Lehre von den Elementen geht, kommt eine deutsche Wissenschaftlerin namens Laura Sommerfeld (Traumrolle für Veronika Ferris) in ein nicht näher genanntes Land in Lateinamerika.
Sie hat einen wissenschaftlichen Auftrag von der EU: Sie soll die Welt auf eine Katastrophe aufmerksam machen: „El diablo blanco“ - Der weiße Teufel. In einer Salzwüste in Bolivien kündigt sich etwas an, das den ganzen Planeten betrifft. Ein Unglück, zu dessen Abwendung man auch den Vulkan Uturuncu beobachten sollte. Aber lässt sich etwas abwenden, das die Menschheit (oder zumindest der „weiße Teufel“ in ihr) über Jahrzehnte hinweg angerichtet hat?

"Für Werner Herzog, der vor vielen Jahren in einem Film namens „Fata Morgana“ die mythologische Universalwissenschaft begründet hat, auf die er nun mit „Salt and Fire“ zurückkommt, ist die Expedition zum Uturuncu nur ein weiterer Schritt in einer großen Vermessung der Welt: Ob er in der Arktis die Spuren von einem „Grizzly Man“ aufnimmt, mit einem Leichtballon durch den Regenwald schwirrt („The White Diamond“), die Menschen – und Pinguine – im ewigen Eis um den Südpol besucht („Encounters at the End of the World“) oder in der französischen Unterwelt die ältesten künstlerischen Zeugnisse der Menschheit aufsucht („Höhle der vergessenen Träume“) - immer verbindet sich dabei Kulturtheorie mit einer verschmitzten Abenteuerlust..." (FAZ)



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   Fr.7.8.  Sa.8.8.  So.9.8.  Mo.10.8.

Königin der Wüste

     18:00  

ab - Jahre
ca. 128 min.

"Königin der Wüste"
(USA 2015) mit Nicole Kidman, James Franco, Robert Pattinson, Damian Lewis, Jenny Agutter, Holly Earl.

Werner Herzogs Abenteuerfilm "Königin der Wüste"erinnert an das Leben der englischen Forscherin Gertrude Bell, die ihr Leben und ihr Herz der Wüste widmete. So steht auch die Wüste im Mittelpunkt.

In wunderschönen Bildern, ist sie es, die alle Liebe und Aufmerksamkeit bekommt: Das Farbspiel, der Sand, der vom Wind weggetragen wird, die kleinen Oasen, die Sonne, die Sterne der Nacht, die Felsen.
Der Film begleitet Gertrude Bell auf ihrer Reise durch weite Teile des noch bestehenden osmanischen Reiches, sie betreibt archäologische Forschungen, schreibt über Land und Leute und erkundet die Beduinenstämme. Nicole Kidman verkörpert mit kühler Noblesse die englische Forschungsreisende. Die Historikerin erwarb sich den Respekt rivalisierender Stammesführer und war 1920 als Beraterin der Briten ebenso wie Lawrence von Arabien an der Neuordnung der arabischen Welt beteiligt.

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   Fr.7.8.  Sa.8.8.  So.9.8.  Mo.10.8.

Pink Floyd: The Wall

   20:00    

ab Jahre
ca. 98 min.

Britischer Regisseur Alan Parker gestorben
In den 70er-Jahren begann seine Karriere so richtig mit der Gaunerkomödie „Bugsy Malone“. Jetzt ist der Regisseur von „Fame - Wege zum Ruhm“ und „Angel Heart“ im Alter von 76 Jahren gestorben.
Zu seinem sehr unterschiedlichen Gesamtwerk gehört auch ein echter Musikfilm. „Pink Floyd – The Wall“, in dem er in der Tradition der Rock-Oper die bombastische Klangwelt der von Roger Waters angeführten Band Pink Floyd umsetzte, im Programm der Kinowerkstatt am Samstag, den 9. August, um 20 Uhr: „Eine technisch brillante Kakophonie aus Licht und Ton“, befand dazu der Filmkritiker Norbert Stresau, „überschüttet hier den Zuschauer und beraubt ihn jeglicher Möglichkeit der Verarbeitung des Gesehenen.“

Pink Floyd – The Wall ist die Verfilmung des Konzeptalbums The Wall von Pink Floyd und wurde 1982 von Alan Parker mit Bob Geldof in der Hauptrolle gedreht.

Der Film erzählt die Geschichte des Rockmusikers Pink, der sich gedanklich mit seiner eigenen Situation auseinandersetzt. Der Film folgt keiner stringenten Handlung, vielmehr lässt er Erinnerungen, Vorstellungen, Ängste und Träume des Protagonisten entweder Revue passieren, oder in Form von Comicstrips, kürzeren Szenen, Einspielfilmen und Videoclips sichtbar werden. Der Film ist untermalt mit der Musik von Pink Floyd, die verantwortlich zeichnen für die Grundidee, den Text und die Musik.
 

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   Fr.7.8.  Sa.8.8.  So.9.8.  Mo.10.8.

Die Höhle der vergessenen Träume (3-D)

       18:00

 

ab  Jahre
ca. 90 min.

"Die Höhle der vergessenen Träume"
(Kanada, Norwegen, USA, Deutschland, Großbritannien 2010)
Original-Titel: Cave Of Forgotten Dreams., R: Werner Herzog, B: Judith Thurman, Werner Herzog, Kamera: Peter Zeitlinger,Schnitt: oe Bini, Maya Hawke, Musik: Ernst Reijseger, mit: Werner Herzog, Dominique Baffier, Jean Clottes, Jean-Michel Geneste, Carole Fritz.

Zum Abschluss ist der Film (in 3D) "Die Höhle der vergessenen Träume" zu sehen. "Der Film zeigt Besuche Werner Herzogs in der südfranzösischen Chauvet-Höhle mit einem dreiköpfigen Filmteam. Musikuntermalt werden die einzigartigen Höhlenmalereien, Handabdrücke, Knochenreste und Kristallformationen gezeigt, dazu schildert Werner Herzog eigene Eindrücke. Zwischen den Szenen werden Wissenschaftler interviewt, die ihre Erkenntnisse über die prähistorische Fundstätte preisgeben."(Wikipedia)

Werner Herzog war seit seiner Kindheit von Höhlenmalereien fasziniert. Für die allgemein nicht öffentliche Chauvet-Höhle erhielt er eine Sondergenehmigung. Das Team durfte an sechs Tagen jeweils nur vier Stunden drehen und durfte den metallenen Laufsteg am Boden nicht verlassen. Zusätzlich mussten Schutzanzüge getragen werden. Die Premiere des Dokumentarfilms war am 13. September 2010 beim Toronto International Film Festival. 

Herzog hat einmal erzählt, wie er schon als Kind lange sein Taschengeld gespart hatte für ein Buch über die Höhle von Lascaux; in diesem Fall soll eine Geschichte im "New Yorker" über die Chauvet-Höhle den Ausschlag gegeben haben (von derselben Judith Thurman im Übrigen, deren Karen-Blixen-Biographie Sydney Pollack einst benutzte für "Out of Africa").

Es gibt eine Szene in "Die Höhle der vergessenen Träume", in der man sehr genau versteht, was Werner Herzog will, wenn er einen Dokumentarfilm macht. Er sitzt einem Wissenschaftler gegenüber, der am Computer die exakten Abmessungen der Chauvet-Höhle eingibt und dabei erklärt, wie da Millimeter für Millimeter eine virtuelle Nachbildung entsteht. Und plötzlich sagt Herzog, mit seiner unverwechselbaren Stimme selbst der Erzähler in diesem Film: Das ist wie das Telefonbuch von Manhattan - vier Millionen Nummern, aber wovon träumen diese Menschen?

Eigentlich mag er 3-D nicht, hat Werner Herzog gesagt. Und dann einen Dokumentarfilm damit gedreht: Über 32 000 Jahre alte Malereien aus der dunkelsten Zeit der Menschheit. Fast immer haben die Höhlenkünstler die natürliche Form des Steines genutzt, um den Körpern Plastizität und Dynamik zu geben. Das in 3-D zu filmen, macht perfekten Sinn – es erschließt dem Zuschauer nicht nur einen unzugänglichen Raum, es macht nicht bloß die Atmosphäre spürbar, sondern es gibt den Zeichnungen eine physische Qualität, die kein Farbdruck erzielen würde.

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