Programm vom 30. Januar - 2. Februar 2015!

Kinowerkstatt: ...Wir zeigen, was gespielt wird!

             ...aktuell: Die 19. Französischen Filmtage starten am Freitag, 3. Januar, um 19 Uhr!;  Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit! (außer So. 16 Uhr)


Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
culture dans la grande région


 Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
DARREN ARANOFSKY in Venedig


 

Zum Kinder- und Familienkino


  Fr.30.1. Sa.31.1. So.1.2. Mo.2.2.

Monsieur Claude und seine Töchter

 19:00


Rabbi Jacob


20:00


Nur für Personal

 
11:00

Portugal mon amour

 
18:00

Paris um jeden Preis

 
20:00

Molière auf dem Fahrrad

 

19:00

* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr)
Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!



Fr.30.1. Sa.31.1.
So.1.2.
Mo.2.2.

Monsieur Claude und seine Töchter

19:00


 


19. Französische Filmtage  

- Ouverture -

ab  Jahre
ca. 97 min.

"Monsieur Claude und seine Töchter"
(Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu) (Frankreich 2014) Regie: Philippe de Chauveron mit Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, FSK: o. A. (ohne Altersberschränkung), Original mit deutschen Untertiteln.


Mit 20 Prozent Ehen zwischen Partnern verschiedener Herkunft und Religion ist Frankreich Weltmeister in puncto Mischehen, Ausgangspunkt für Philippe de Chauverons witzige Komödie.

Der patriarchalische Notar Claude („Was haben wir nur dem lieben Gott getan?“) und seine sanfte Gattin, Repräsentanten des Alten Frankreich, verstehen die Welt nicht mehr: Warum nur haben ihre drei Töchter einen Moslem, einen Juden und einen Chinesen geheiratet, statt einen netten katholischen Franzosen? Beim Familientreffen tappen alle in die Fallen des interkulturellen Minenfelds. Das bürgerliche Paar setzt seine Hoffnung auf blonde Enkel der Jüngsten. Sie hat einen Franzosen kennen gelernt, der, Gott sei dank - Halleluja - katholisch ist, aber...

Auch für die diesjährigen Französischen Filmtage hat der Generalkonsul der Französischen
Republik im Saarland die Schirmherrschaft übernommen. Nach der Vorstellung lädt er zum Vin d'honneur ein.


  



Fr.30.1. Sa.31.1.
So.1.2.
Mo.2.2.

Rabbi Jacob


20:00

 


19. Französische Filmtage!

ab  Jahre
ca. 95 min.

(Frankreich 1973) Regie: Gérard Oury, Drehbuch: Gérard Oury, Josy  Eisenberg. Darsteller: Louis de Funès: Victor Buntspecht, Claude Giraud: Mohamed Larbi Slimane, Renzo Montagnani: Colonel Farès, Suzy Delair: Germaine Buntspecht, Miou- Miou: Antoinette Buntspecht, Marcel Dalio: Rabbi Jacob, Noel Darzal: Rabbi Samuel, Henri Guybet: Salomon. Original mit deutschen Untertiteln.

Rabbi Jakob ist ein angesehener New Yorker Rabbiner, der zusammen mit seinem Freund Salomon anlässlich der Bar Mitzvah seines Großneffen David, die Pariser Verwandtschaft (Familie Schmoll) besucht. Viktor Buntspecht (Louis de Funès) ist ein leicht xenophober, cholerischer Unternehmer und Leuteschinder, der seine Mitarbeiter mit seiner tyrannischen Art in den Wahnsinn treibt. Nach einem Autounfall wird Buntspecht zufällig Zeuge eines Komplotts des arabischen Geheimdienstes, der den Revolutionsführer Slimane ausschalten möchte. Jedoch gelingt es Buntspecht und Slimane dem Geheimdienst auf einer rasanten Flucht zu entkommen.
Auf dem Flughafen von Paris kommt es schließlich zur Schlüsselszene: Im Waschraum verkleiden sich Slimane und Buntspecht als Rabbiner und werden von der leicht senilen Großmutter Schmollauch als Rabbi Jakob und Salomon identifiziert und die "Katastrophe nimmt ihren Lauf".

In diesem Film von 1973 stand Louis des Funès auf dem Höhepunkt seiner Karriere und seines Könnens und bewies, dass er nicht allein in seichten Streifen spielen konnte, die allein zumLachen anregten. Die Geschichte des von Verbrechern gejagten, rassistischen Industriellen, der seine Haut nur retten kann, indem er sich als jüdischer Rabbi verkleidet, ist tatsächlich ein Plädoyer für Verständnis und Nächstenliebe. Dass diese Botschaft dem Zuschauer ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit viel Spaß und Witz überbracht wird, versteht sich von selbst.

  


Fr.30.1. Sa.31.1.
So.1.2.
Mo.2.2.

Nur für Personal



11:00
 


19. Französische Filmtage!

ab - Jahre
ca. 107 min.

"Nur für Personal"
(Les femmes du sixième étage)
(Frankreich 2011) Regie: Philippe Le Guay Fabrice Luchini (Jean-Louis Joubert), Sandrine Kiberlain (Suzanne Joubert), Natalia Verbeke (María Gonzalez), Carmen Maura (Concepcion Ramirez), Lola Duenas (Carmen), Berta Ojea (Dolores Carbalan), Nuria Solé (Teresa), Concha Galan (Pilar), Marie-Armelle Deguy (Colette de Bergeret), Muriel Solvay (Nicole de Grandcourt), Audrey Fleurot (Bettina de Brossolette), Annie Mercier (Mme Triboulet), Michèle Gleizer (Germaine Bronech - la vieille bonne bretonne), Camille Gigot (Bertrand Joubert), Jean-Charles Deval (Olivier Joubert)
Original mit deutschen Untertiteln.

Molière und Marivaux brachten das schier unerschöpfliche Thema schon mit scharfer Zunge auf der Bühne, jetzt hat sich Philippe Le Guay des Verhältnisses zwischen Dienstboten und "Herrschaft" im standesbewussten Frankreich angenommen: Paris, 1962. Familie Joubert gehört zu den reichen Bewohnern eines luxuriösen Mehrfamilienhauses. Bereits seit 25 Jahren vertrauen Herr Joubert, ein erfolgreicher Börsenmakler, und Frau Joubert auf die Dienste ihrer französischen Haushaltshilfe. Als diese die schlecht bezahlte Arbeit kündigt, finden sich auf dem Arbeitsmarkt nur noch Spanierinnen, die um Brot und Arbeit ihre Heimat verlassen haben. Im sechsten Stock des Gebäudes beziehen sie eine kleine Dachzimmerwohnung und bringen frischen Wind in das Leben ihrer Arbeitgeber. Herr Joubert begeistert sich vor allem für die junge Maria. 


Nach der Vorstellung das traditionelle FRÜHSTÜCK (Brot, Wein und Käse)


  


Fr.30.1. Sa.31.1.
So.1.2.
Mo.2.2.

Portugal mon amour



18:00
 


19. Französische Filmtage!

ab - Jahre
ca. 90 min.

"Portugal mon amour"
(La cage dorée) Frankreich, Portugal 2013, 90 Minuten,  Regie: Ruben Alves, Drehbuch: Ruben Alves, Hugo Gélin, Darsteller: Rita Blanco: Maria Ribeiro, Joaquim de Almeida: José Ribeiro, Roland Giraud: Francis Cailaux, Chantal Lauby: Solange Cailaux, Barbara Cabrita: Paula Ribeiro. Original mit deutschen Untertiteln.
 
Maria Ribeiro arbeitet als Concierge im vornehmen 16. Pariser Arrondissement und ist die Seele des großbürgerlichen Wohnhauses, ihr Ehemann José ist als Vorarbeiter einer Baufirma bei Kollegen geschätzt. Beide haben sich im Goldenen Käfig eingerichtet. Nur manchmal packt die beiden Sehnsucht nach der alten Heimat, träumen sie insgeheim von der Rückkehr. Die scheint plötzlich zum Greifen nah, als ihnen ein Anwaltsschreiben ins Haus flattert: Josés Bruder ist gestorben und hat ihnen ein Weingut in Portugal vererbt. Allerdings müssen sie das Erbe in Portugal antreten. Die beiden fast erwachsenen Kinder wollen in Paris bleiben und die Eltern (herzerwärmend: Rita Blanco und Joaquim De Almeida) trauen sich nicht, Freunden, Verwandten und Arbeitgebern von ihrem Glück zu erzählen....

Der französische Film entdeckt in seinen neuen sehr unterschiedlichen Sozialkomödien die dienstbaren Geister, die seit Jahrzehnten fast unbemerkt den großbürgerlichen Herrschaften den Alltag in ihren feinen Domizilen erleichtern. Nach den Spanierinnen in Philippe Le Guays turbulenter Milieustudie "Nur für Personal" aus den 1960er Jahren, knöpft sich Ruben Alves in seinem fröhlichen Debüt eine portugiesische Familie vor, die vor Jahrzehnten nach Frankreich kam, um Faschismus und Armut zu entgehen.

 „Regisseur und Drehbuchautor Ruben Alves, selbst Kind portugiesischer Einwanderer, spielt mit den Klischees von Franzosen über Portugiesen und umgekehrt. Wie die beiden Welten sich begegnen und schon mal aufeinander prallen, dennoch einen modus vivendi finden, ist nie bitter oder larmoyant." (kino.de)

 


Fr.30.1. Sa.31.1.
So.1.2.
Mo.2.2.

Paris um jeden Preis



20:00
 


19. Französische Filmtage!

ab - Jahre
ca. 97 min.

"Paris um jeden Preis"
(Paris à tout prix) Frankreich 2014, Regie: Reem Kherici, mit Cécile Cassel, Tarek Boudali, Reem Kherici, Laufzeit: 97 min., FSK: o.A
. Original mit deutschen Untertiteln.
 
Eine junge Marokkanerin, seit 20 Jahren in Paris und auf dem Sprung zur großen Karriere in einem Haute-Couture-Haus, wird in ihre Heimat abgeschoben, weil ihre Aufenthaltserlaubnis abgelaufen ist. Sie spricht kein Arabisch, verwirrt ihre Umgebung mit High Heels und kurzen Kleidchen, kommt auch mit ihrer Familie am Rande der Wüste nicht mehr klar. Während sie mit allen legalen und illegalen Mitteln versucht, nach Frankreich zurückzukehren, entdeckt sie ihre Wurzeln, entwickelt neue Kreativität und erfüllt sich am Ende doch ihren Lebenstraum…

 


Fr.30.1. Sa.31.1.
So.1.2.
Mo.2.2.

Molière auf dem Fahrrad




 20:00


19. Französische Filmtage!

ab - Jahre
ca. 104 min.

"Molière auf dem Fahrrad"
(Alceste à bicyclette)
Frankreich 2013, 104 Minuten, FSK: o. A., Regie: Philippe Le Guay, Drehbuch: Fabrice Luchini, Philippe Le Guay. Darsteller: Fabrice Luchini: Serge Tanneur, Lambert Wilson: Gauthier Valence, Maya Sansa: Francesca, Camille Japy: Christine, Ged Marlon: Meynard, Stéphan Wojtowicz: Taxifahrer, AnnieMercier: Tamara.

Serge Tanneur (Fabrice Luchini) war einst ein bekannter und erfolgreicher Schauspieler, lebt nun aber zurückgezogen im Ruhestand auf der Île de Ré im Atlantik. Sein alter Freund Gauthier Valence (Lambert Wilson) plant eine Inszenierung von Molières "Der Menschenfeind" und besucht seinen Ex-Kollegen auf der Insel, den er unbedingt für eine wichtige Nebenrolle gewinnen will. Serge lehnt ab, kann aber nicht verhehlen, dass ihn die Hauptrolle des Alceste reizt - schließlich habe er schon früher davon geträumt, einmal diese berühmte Figur zu spielen. Doch darauf will sich wiederum Gauthier nicht einlassen, der den Protagonisten-Part für sich selbst reserviert hat. Letztlich einigen sie sich darauf, Alceste in gemeinsamen Proben abwechselnd zu spielen. Dabei entdeckt Serge seine alte Liebe wieder – die Schauspielerei – und lernt außerdem die reizende Francesca (Maya Sansa) kennen. Doch die schöne Italienerin von nebenan verdreht auch Gauthier den Kopf.

 


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Aktuell

19. Französische Filmtage!



Vom 30. Januar -
2. Februar 2015!


Thema: Was das Leben so mit sich bringt:
Von Monsieur Claude bis Molière!


Das Programm in deutsch!
Das Programm in französisch!
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Mitgliederversammlung des Vereines Kinowerkstatt e. V. St. Ingbert am Freitag, 6. Februar 2015, um 19,30 h in der Kinowerkstatt. Einladung, Tagesordnung...hier
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Golden Globe Awards verliehen!



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Europäischer Filmpreis vergeben!

Am 13. Dezember 2014 wurde in Riga der Europäische Filmpreis verliehen. Preise bekamen das polnische Drama "Ida"



von Pawel Pawlikowski als bester europäischer Film des Jahres.
Der deutsche Regisseur Marc Bauder ist für seine Banker-Doku



"Master of the Universe" mit dem Europäischen Filmpreis in der Kategorie bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Der gebürtige Stuttgarter lässt in seiner spannenden Dokumentation einen ehemaligen Frankfurter Banker zu Wort kommen, der von den Abläufen und Machenschaften in der Branche erzählt.



Die Französin Marion Cotillard wurde in Abwesenheit als beste europäische Schauspielerin geehrt. Cotillard erhielt den Preis der Europäischen Filmakademie für ihre Rolle in dem Sozialdrama "Zwei Tage, eine Nacht" der Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne.
Beide Filme liefen in der Kinowerkstatt, ebenso wie die Maler-Biografie "Mr. Turner - Meister des Lichts", dessen Hauptdarsteller, der Brite



Timothy Spall als bester europäischer Schauspieler ausgezeichnet wurde.

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...probelesen!

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Neue Rubrik: Fundsachen:



...klicken und finden!

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.......and 222 too!


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Roland Klick: Außenseiter des deutschen Films
Zwei Filme:
Deadlock und
White Star
+ Sandra Prechtels Porträt "Roland Klick - The Heart is a Hungry Hunter" zu seinem 75. Geburtstag!
..in der Mediathek 3sat!

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Filmpolitik:

drop-out-cinema- Gründer Jörg van bebber

Drop-out cinema-Verleih gegründet!


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FILMCLUB meets...Werner Herzog



"This is one of the best Herzog interviews in a while!"
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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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Welche Filme laufen wo im Saarland

Film und Kinosuche im Saarland

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Die Kinowerkstatt St. Ingbert wird gefördert von:











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Das Programm der Cinemathèque Luxemburg!
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Zitat der Woche:
"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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Buch - Tipp!
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Online - Kino



Im "online-Kino" sind Filme zu sehen, die nicht im Kino gezeigt werden dürfen!