Programm vom 24. - 28. Oktober 2014!

Kinowerkstatt: ...mal schauen!

             ...dieses Wochenende:  Brennt Paris? - Fr. - Mo.: "Diplomatie" - der neue Film von Volker Schlöndorff!; Sa.: 30th Anniversary: "Paris, Texas" von Wim Wenders!; Mo.: "Shirley – Der Maler Edward Hopper  in 13 Bildern"!; - Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit! (außer So. 16 Uhr)


Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
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 Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
DARREN ARANOFSKY in Venedig


Zum Kinder- und Familienkino



  Fr.24.10. Sa.25.10. So.26.10. Mo.27.10. Di.28.10.

Diplomatie

19:00

20:00
20:00
 

Shirley - der Maler Edward Hopper in 13 Bildern




18:00  

Paris, Texas


20:00


 

Die Herbstzeitlosen





16:00

* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr)
Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!




Fr.24.10. Sa.25.10.
So.26.10.
Mo.27.10.
Diplomatie
 19:00
20:00
20:00

Hochspannend,
brillant erzählt:
Brennt Paris?

ab  Jahre
ca. 84 min.

"Diplomatie"
(Deutschland / Frankreich 2014 - 84 min. - Regie: Volker Schlöndorff - Drehbuch: Cyril Gely, Volker Schlöndorff - Produktion: Marc de Bayser, Frank Le Wita - Kamera: Michel Amathieu - Schnitt: Virginie Bruant - Musik: Jörg Lemberg , Darsteller: Niels Arestrup, André Dussollier, Robert Stadlober, Burghart Klaußner, Lucas Prisor, Paula Beer, Thomas Arnold, Jean-Marc Roulot, Johannes Klaußner, Charlie Nelson, Tristan Robin, Stefan Wilkening.


"Diplomatie" - der neue Film von Volker Schlöndorff.


Deutsch-französisches Drama: In der letzten Nacht der Besetzung von Paris im Zweiten Weltkrieg entscheidet ein einziges Gespräch zwischen zwei Männern, ob die Stadt, wie von Hitler angeordnet, komplett gesprengt wird oder nicht.


Brennt Paris - das ist die zentrale Frage, um die es in Schlöndorffs Film geht.
Hitler wollte die französische Hauptstadt zerstören, aber der deutsche Stadtkommandant widersetzte sich. Volker Schlöndorff stellt sich in seinem neuen Film "Diplomatie" vor, wie es dazu kam.

Hitler habe die Schönheit von Paris immer bewundert, heißt es, und er träumte davon, dass Berlin einmal genauso schön würde, nur größer. Aber im Sommer 1944 war ein Großteil Berlins nur noch ein rauchendes Trümmerfeld, und die Alliierten standen kurz davor, Paris von der deutschen Besatzung zu befreien. Das konnte aus Sicht des Führers nur eines bedeuten: Bevor er die französische Hauptstadt aus den Händen gibt, lässt er sie lieber ausradieren. Louvre, Notre Dame, Eiffelturm - alles sollte brennen, nichts sollte bleiben.

Der entsprechende Führerbefehl vom 23. August 1944 ist überliefert, aber es ist nicht ganz klar, warum er nicht befolgt wurde. Dietrich von Choltitz, der kommandierende General von Groß-Paris, kapitulierte stattdessen am 25. August, und Paris blieb so schön, wie es heute noch ist. Aber wer oder was hat Choltitz dazu bewogen?

DIE WELT: herausragende Kritik!

 



Fr.24.10. Sa.25.10.
So.26.10.
Mo.27.10.
Shirley - der Maler Edward Hopper in 13 Bildern



18:00

Faszinierend!

ab  Jahre
ca. 93 min.


"Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern" oder "Visionen der Wirklichkeit"
(Österreich 2013, Regie, Buch: Gustav Deutsch, Darsteller: Stephanie Cumming, Christoph Bach, Florentin Groll, Elfriede Irrall, Tom Hanslmaier, Länge: 93 Minuten)


Wie findet man den Übergang vom gemalten Bild zum Film: Diese spannende Frage beantwortet der aktuell gestartete Film.
Regisseur Gustav Deutsch erweckt 13 Gemälde von Edward Hopper ganz erstaunlich echt zum Leben: Faszinierend, ungewöhnlich, sehr sehenswert!

"„Visionen der Realität" ist handwerklich ungemein präzise gearbeitet, mit überraschender Sinnlichkeit. Ein Film, in dessen Bildern man versinken kann und doch hellwach ist!“ (Moritz Hohlfelder, Bayern 2)


Critic.de:

Eine junge Frau vitalisiert die Malerei und wirft einen melancholischen Blick auf die amerikanische Geschichte.

Shirley - Visionen der Realitaet 06

Aus dem Schwarz der Titelsequenz schält sich die erste Einstellung von Shirley: Ein Zugabteil, aufgenommen aus einer nicht ganz zentralen, etwas entrückten Position. Die Abteiltüre im Hintergrund ist eine weiße Fläche, sie hat keine Klinke und keine Scharniere; Im Vordergrund sitzen, der Kamera abgewandt, wenige Fahrgäste, die sich kaum bewegen. Von außen strömt mattes Licht herein, durch die Zugfenster aber lässt sich nicht hindurchsehen, sie sind reine beige Flächen. Aus dem Off tritt eine Frau ins Bild, sie bewegt sich steif und nimmt auf einem der Sessel Platz, ihre Schritte klingen hölzern, ebenso wie das Rattern des Zuges oder die Lautsprecherstimme. Es sind Geräusche aus der Konserve, ein Klangregister ohne Tiefe, ohne räumliche Resonanz. Gustav Deutsch hat das Gemälde „Chair Car“ (1965) von Edward Hopper als dreidimensionale Studiokulisse nachgebaut und ihm, wie man so schön sagt, Leben eingehaucht. Shirley wird sich am Ende in dreizehn solcher akribisch rekonstruierten Hopper-Tableaus entfaltet haben. Dabei verlebendigt der Film nicht nur die Malerei, sondern legt anhand dieser Bilder einen Entwurf über die amerikanische Chronik der 1930er bis in die 1960er Jahre vor. weiterlesen..

Am Samstag läuft ergänzend zu "Shirley..." der mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Film "Paris, Texas" von Wim Wenders, "...ein europäischer Western als filmisches Edward Hopper-Gemälde. Großartig!" - so der Filmkritiker Thomson Martin.
"Paris, Texas"
- USA 1984 - wurde also genau vor 30 Jahren gedreht. Es spielen: Harry Dean Stanton: Travis, Nastassja Kinski: Jane, Dean Stockwell: Walt, Aurore Clément: Anne, Hunter Carson: Hunter, Socorro Valdez: Carmelita, Bernhard Wicki: Doktor Ulmer u. a., Musik: Ry Cooder, Kamera: Robby Müller, Schnitt: Peter Przygodda.

  




Fr.24.10. Sa.25.10.
So.26.10.
Mo.27.10.
Paris, Texas

20:00



Goldene Palme für Wim Wenders

ab  Jahre
ca. 148 min.

"Paris, Texas"
(BR Deutschl./Frankreich/Großbritannien 1984) ab 6 Jahren• 148 min. Regie: Wim Wenders, mit Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell, Aurore Clément, Hunter Carson, Socorro Valdez, Bernhard Wicki u. a., Musik: Ry Cooder, Kamera: Robby Müller, Schnitt: Peter Przygodda.

"...ein europäischer Western als filmisches Edward Hopper-Gemälde. Großartig!" - so der Filmkritiker Thomson Martin.

"Paris, Texas" - der Film, der dem deutschen Autorenfilmer Wim Wenders vor genau 30 Jahren die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes einbrachte und ihn endgültig als Regisseur von internationalem Rang etablierte - beginnt mit einem der klassischsten Motive des Westerns: Aus der unendlichen Weite der zerklüfteten texanischen Wüste kristallisiert sich ein einsamer Wanderer (Travis), der zurückkehrt in die Zivilisation.
...Travis (Harry Dean Stanton) wird sprach- und erinnerungslos in der texanischen Wüste aufgefunden. Sein Bruder Walt holt ihn zu sich nach Kalifornien, wo er und seine Frau Anne Travis’ siebenjährigen Sohn Hunter als Pflegekind aufgenommen haben. Bald macht sich Travis mit Hunter auf die Suche nach seiner verschwundenen Frau (Nastassja Kinski) und seiner Vergangenheit...

Schon mit dieser Eröffnung setzt Wenders eine Referenz an John Fords Western-Meilenstein "The Searchers" (deutscher Verleihtitel: "Der schwarze Falke"), in dem John Wayne als gebrochener Cowboy Ethan Edwards auf ganz ähnliche Weise seinen ersten Auf(t)ritt hat. In "The Searchers" begibt sich Edwards auf die (jahrelange) Suche nach seiner von Indianern verschleppten Nichte (pikanterweise nicht, um sie zu retten, sondern um sie zu töten - von den "Rothäuten" missbraucht und somit "unrein", empfindet der zwiespältige "Held" von "The Searchers" seine Nichte als Schandfleck für die Familienehre). Diese Suche ist natürlich eigentlich eine Suche nach sich selbst, getrieben von der leisen, verzweifelten und niemals wirklich ausgesprochenen Hoffnung auf Sühne und Vergebung für eigene, vergangene Fehler.

"Ich finde dass dieser Film absolute Spitze ist. Ich habe den Film das erste mal mit 12 Jahren gesehen und fand ihn Klasse. Mit 14 hab ich ihn mir dann auf Video gekauft und seitdem sehr oft gesehen. Das letzte mal hab ich ihn vor 2 Monaten gesehen, ich bin mittlerweile 18 und irgendwie kann man dem Film jedes mal was neues abgewinnen."
Name: céline
Email: zauberdiva888@web.de
Bewertung:   (10 von 10 Digital Eyes)

lg, céline

Aber das Unvergesslichste, geradezu Hypnotisierende an dem Film ist die Musik des Komponisten und Musikers Ry Cooder, der als Slide-Gitarrist weltberühmt wurde. Aufgrund seiner hervorragenden Beherrschung und enzyklopädischen Kenntnis des Blues arbeitete Cooder mit den Rolling Stones, Neil Young, Van Morrisson und John Lee Hooker zusammen. Für die Musik von „Paris, Texas“ ließ er sich von dem legendären Song „Dark Was The Night, Cold Was The Ground“ inspirieren, einem der 30 von „Blind“ Willie Johnson eingespielten Titel. Ry Cooder bezeichnete diesen Song als „das wunderbarste und ausdrucksvollste Stück der gesamten amerikanischen Musik“.
"Paris, Texas"
läuft  ergänzend zu "Shirley - Visionen der Realität" als Doppelprogramm - auch einzeln zu sehen!

  



Di.28.10.
Die Herbstzeitlosen
16:00

Seniorenbeirat lädt ein!

ab  Jahre
ca. 86 min.

"Die Herbstzeitlosen"
(Spielfilm, Schweiz, 2006, ARTE / SSR, 86 Min.Regie: Bettina Oberli, Drehbuch: Sabine Pochhammer, Bettina Oberli, Kamera: Stéphane Kuthy, Musik: Luk Zimmermann, Schnitt: Mike Schaerer, Produktion: Catpics Coproductions AG, Produzent: Alfi Sinniger, mit: Lilian Naef (Vreni Jost), Stephanie Glaser (Martha Jost), Hanspeter Müller-Drossaart (Dorfpfarrer Walter Jost), Heidi Maria Glössner (Lisi Bigler), Manfred Liechti (Fritz Bieri), Annemarie Düringer (Frieda Eggenschwyler), Monika Niggeler (Shirley Bigler), Monica Gubser (Hanni Bieri).

"Die Herbstzeitlosen" ist eine Komödie um vier ältere Damen, die mit einer Dessous-Boutique das verschlafene Dorfleben im schweizerischen Ort Trub auf Trab bringen:
Die 80-jährige Martha hat nach dem Tod ihres Mannes allen Lebensmut verloren. Um sie aus ihrer Lethargie zu reißen, überreden die Freundinnen die ehemalige Schneiderin, sich einen Traum zu erfüllen und im ehemaligen Lebensmittelladen ihres Mannes eine Boutique für selbst entworfene Dessous zu eröffnen. Das sorgt in dem kleinen Emmentaler Dorf für einige Aufregung.
Hauptdarstellerin Stephanie Glaser erhielt eine Nominierung für den Schweizer Filmpreis 2007.
"Diese charmante und mit Witz unterhaltende Komödie aus der Schweiz punktet mit vier Hauptdarstellerinnen unter Führung von Stephanie Glaser, die eine zeitgemäße Botschaft fröhlich verkünden: Es ist nie zu spät, seine Wünsche in die Wirklichkeit umzusetzen. Nicht mit 66, sondern gar erst mit 80 fängt das Leben an für diese "Kalender Girls". (kino.de)

Und das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Eine lebensbejahende, mit einer Reihe Schweizer Altstars besetzte Mundart-Komödie, die geschickt die Chiffren und die holzschnittartig-schwülstige Dramaturgie des gängigen Heimatfilms umschifft und zu einem charmanten Plädoyer für Würde und Lebensfreude im Alter wird." Arte tv

Dieses kleine Juwel im Kinoalltag garantiert unbeschwertes Vergnügen. (Abendzeitung, 29. März 2007)

  

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Hofer Filmtage!


...der diesjährigen Hofer Filmtage zeigt einen starken Bezug zu aktuellen und politischen Themen, die den deutschen und internationalen RegisseurInnen sowohl in Dokumentar- als auch in Spielfilmen sehr am Herzen zu liegen scheinen.
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...das Filmkolleg 2014!
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Roland Klick: Außenseiter des deutschen Films
Zwei Filme:
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+ Sandra Prechtels Porträt "Roland Klick - The Heart is a Hungry Hunter" zu seinem 75. Geburtstag!
..in der Mediathek 3sat!

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Filmpolitik:

drop-out-cinema- Gründer Jörg van bebber

Drop-out cinema-Verleih gegründet!


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FILMCLUB meets...Werner Herzog



"This is one of the best Herzog interviews in a while!"
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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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