Programm vom 27. - 30. April 2018!


Kinowerkstatt St. Ingbert - der spannendste Kinoort im Saarland !


Danke für die vielen Glückwünsche zum Kinopreis!

++aktuell++++    
  + Neu: "Madame"! +  "Die grüne Lüge" geht weiter! +ebenso: "Wildes Herz" von Charly Hübner!  und  Facebook - Gründer Mark Zuckerberg in "The Social Network"! + Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Kinder- und Seniorenfilm 5 Minuten) !



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 "We are made to communicate and express.
That's what film is about"!

Alejandro G. Inarritu

Zum Kinder- und Familienkino

Zum Seniorenkino (pdf)

  * Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!


  Fr.27.4. Sa.28.4. So.29.4. Mo.30.4.

Madame

 20:00
 20:00
 
 20:00

Wildes Herz


 22:00
 
 18:00

Die grüne Lüge


 
 18:00
 

The Social Network (Facebook)



 20:00
 


  Fr.27.4. Sa.28.4. So.29.4. Mo.30.4.

Madame - nicht die feine Art

 20:00
 20:00

 20:00

ab - Jahre
 ca. 91 Min.

"Madame"
(Frankreich 2017) Regie: Amanda Sthers mit Toni Collette, Rossy de Palma und Harvey Keitel.

Ein Hausmädchen wird aus Versehen mit einem britischen Aristokraten verkuppelt.

Das reiche amerikanische Ehepaar Bob (Harvey Keitel) und Anne (Toni Collette) wohnt seit einiger Zeit in Paris und gehört dort zur Oberschicht der Gesellschaft. Im prunkvollen Ambiente ihrer Wohnung laden sie regelmäßig zum Dinner. Doch als Bobs Sohn aus erster Ehe, der Autor Steven (Tom Hughes), kurzfristig seinen Besuch anmeldet, sitzen 13 Gäste am Tisch – eine Unglückszahl wie die abergläubische Anne befürchtet. Kurz entschlossen bittet sie ihr spanisches Hausmädchen Maria (Rossy de Palma), die Uniform abzulegen und sich als High-Society-Dame auszugeben.
 
Am Tisch der Reichen und Schönen macht Maria eine unerwartete Bekanntschaft. Neben ihr sitzt der britischen Aristokraten David (Michael Smiley), mit dem sich Maria gut unterhält. Um sich weiterhin mit David zu treffen, muss Maria die Fassade wahren. Als jedoch Anne darauf aufmerksam wird, wie das junge Glück blüht, wird sie neidisch auf die Beziehung. Denn das eigene Liebesglück mit Ehemann Bob ist schon vor einiger Zeit eingeschlafen. Stück für Stück beginnt die Fassade zu brechen, als Anne versucht, die junge Liebe zwischen Maria und David zu sabotieren.

Nur eine Gesellschaftskomödie um ein reiches Paar und sein Hausmädchen? Der Film "Madame" macht die Arroganz der Oberschicht sehr witzig zur klassenpolitischen Frage.



  Fr.27.4. Sa.28.4. So.29.4. Mo.30.4.

Wildes Herz

 
 22:00
 
 18:00

ab Jahre
ca. 90 min.

"Wildes Herz"
(Deutschland 2017), Regie und Drehbuch: Charly Hübner, Sebastian Schultz, mit: Jan "Monchi" Gorkow, Olaf Ney, Christoph Sell, Kai Irrgang, Jacobus North, Max Bobzin, Campino, Angela Gorkow, Axel Gorkow (Länge: 90 Minuten,
FSK: ab 12 Jahren)

Regisseur und Schauspieler Charly Hübner sagt von seinem Film über die Punkband "Feine Sahne Fischfilet": "Es ist ein Heimatfilm".

Eigentlich ist Charly Hübner vor allem ein bekannter Schauspieler. Doch mit "Wildes Herz" hat er sich als Dokumentarfilmer nicht nur der Punkband "Feine Sahne Fischfilet" gewidmet, er geht auch dem Rechtsruck im Osten auf den Grund - und zeigt, wie wichtig Engagement ist.

Aufgewachsen im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern, das nicht unbedingt für seine linke Subkultur bekannt ist, widmet sich "Wildes Herz" ausgerechnet einer Punkband aus der Kleinstadt Jarmen in Vorpommern. Charly Hübner: "Als ich gefragt wurde, ob ich ein langes Stück fürs Kino machen will, hatte ich gerade durch Zufall Jan Gorkow, den Frontsänger der Band "Feine Sahne Fischfilet", kennengelernt. Mir fehlte auf der Kinoleinwand eine Figur wie er. Das war intuitive Faszination. Mich hat seine Klarheit, Authentizität und Angreifbarkeit begeistert. Da ist jemand, der aus nichts einen Hehl macht, sondern einfach so ist, wie er ist. Einer, der zu seinen Fehlern steht. Zugleich tat sich hinter Jan Gorkow so viel Background auf, dass es immer interessanter wurde, dem nachzugehen."
Heute ist die Band einer der wenigen prominenten Bezugspunkte für Menschen, die ihr Seelenheil nicht im Hass suchen.

"Feine Sahne Fischfilet" im line-up von Rocko del Schlacko



  Fr.27.4. Sa.28.4. So.29.4. Mo.30.4.

Die grüne Lüge



 18:00


ab - Jahre
 ca. 105 Min.

"Die grüne Lüge"
(Österreich/Deutschland/ Brasilien/Indonesien/USA 2017) Regie: Werner Boote, Recherche: Kathrin Hartmann, Buchautorin von "Die grüne Lüge.
Weltrettung als profitables Geschäftsmodell." Mit Kathrin Hartmann, Noam Chomsky, Raj Patel, Sonja Guajajara

Dem Kampf den Umweltlügen der Konzerne hat sich Werner Boote angenommen in seinem Film "Die grüne Lüge": Die Umwelt lässt sich so leicht retten, man muss nur die richtigen Produkte kaufen - das suggerieren einige Konzerne. Sie preisen ihre Produkte als "nachhaltig", "fair", "natürlich" oder "umweltschonend" an und geben sich selbst ein "grünes" Image. „Greenwashing“ nennt man das.

Regisseur Werner Boote und Autorin Kathrin Hartmann decken jetzt in dem Dokumentarfilm "Die grüne Lüge" und dem gleichnamigen Buch solche Umweltlügen auf.


Aber es geht nicht nur um Unternehmer, auch die Politik ist

Ausstellung zur Nachhaltigkeit vom 9. - 27. April

Die Stadt St. Ingbert zeigt eine Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit im Kuppelsaal des Rathauses.

Die Eröffnung der Ausstellung fand am Sonntag, 8. April 2018, um 11 Uhr, im Kuppelsaal des Rathauses statt. Dazu waren alle Bürger herzlich eingeladen.

mitverantwortlich: Statt strenge Vorgaben zu machen, verlässt sie sich auf freiwillige Versprechungen, die nicht einklagbar sind.

"Wir können eine gerechtere und nachhaltigere Welt für uns alle schaffen", heißt es in einem Werbespot von
Unilever. "Nachhaltigkeit ist ein Teil unserer Strategie", tönt Ikea. Nachhaltigkeit - ein schönes Wort. Ein Beispiel: Palmölplantage. Artenreicher, wertvoller Urwald wird zerstört, dafür kommt wasserintensive Monokultur. Ein ökologisches Desaster, auf immer größeren Flächen. Und wie wird es verkauft? Genau: als nachhaltig.

"Mittlerweile benutzt diesen Begriff jeder, weil der natürlich auf keine Art und Weise geschützt ist", erklärt Kathrin Hartmann. "Das kann alles Mögliche sein. Es gibt Gründe, warum man von nachhaltigem Palmöl spricht und nicht von ökologisch und sozial gerechtem Palmöl. Denn: Das gibt es nämlich nicht.", so Werner Boote ("Plastic Planet")!

Kritik von Georg Seeßlen in epd Film



  Fr.27.4. Sa.28.4. So.29.4. Mo.30.4.

The Social Network (Facebook)



 20:00


ab  Jahre
 ca. 121 Min.

"The Social Network"
(USA 2010) Regie: David Fincher, mit Jesse Eisenberg, Justin Timberlake, Andrew Garfield
.

Die Kinowerkstatt erinnert mit David Finchers Spielfilm "The Social Network" an die Anfänge von Facebook, jetzt in die unangenehmen Schlagzeilen geraten: Wer bisher glaubte, die Gründung von sozialen Netzwerken im Internet sei eine harmonische Angelegenheit gewesen, den wird "The Social Network" eines Besseren belehren.

Harvard, 2003: Harvard-Student Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) ist alles andere als sozial. Der schüchterne, außergewöhnlich intelligente Computernerd hat außer seinem Kommilitonen Eduardo Saverin (Andrew Garfield) wenig Freunde und zudem keinerlei Erfolg bei der Frauenwelt. Fieberhaft werkelt der brillante Programmierer an einer revolutionären Idee, mit der er die soziale Erfahrung einer College-Community ins Internet übersetzen und nach außen hin öffnen will. Er setzt sich an seinen Computer und beginnt, sich in die Netzwerke seiner Universität zu hacken und Informationen über die weiblichen Studentinnen ins Netz zu stellen und weiß selbst noch nicht, dass er etwas begonnen hat, was später als Internetportal "Facebook" Furore (und Geld) machen wird. Sechs Jahre später wird das Projekt Facebook 500 Millionen Nutzer vereinen und Zuckerberg zum jüngsten Milliardär aller Zeiten machen.

Die Geschichte von Facebook inszeniert Regisseur Fincher als  eine Geschichte über Verrat, Enttäuschungen, Geldgier und vor allem über zerbrochene Freundschaften und stellt die Frage, die zwangsläufig kommen muss, wenn man sich mit sozialen Netzwerken des Internets befasst: Wie viele meiner tausend Facebook-Freunde sind tatsächlich "echte" Freunde?

The Social Network basiert auf dem Buch "Milliardär per Zufall" von Ben Mezrich. Buch wie Film präsentieren Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nicht gerade als Sympathieträger. So diagnostizierte Mezrich an Zuckerberg sozial autistische Züge. Gerade diese Qualität begeisterte aber Darsteller Jesse Eisenberg. Eisenberg, der sonst auf das Spielen von schüchtern-ironischen Teenagern aboniert ist, gefiel an der Rolle, dass Zuckerberg niemandem gefallen wolle. Es sei eine befreiende Erfahrung gewesen, so jemanden zu spielen, sagte Eisenberg in einem Interview. Für die Rolle wurden u.a. Shia LaBeouf und Michael Cera in Betracht gezogen, bevor die Wahl auf Eisenberg fiel.

Auch hinter der Kamera ist The Social Network illuster besetzt: So hat Regisseur Fincher für die Musik von The Social Network Nine Inch Nails-Frontman Trent Reznor sowie Atticus Ross gewinnen können und der populäre Beatles-Song Baby you’re a rich man begleitet uns Zuschauer in den Abspann. Jessie Eisenberg spielt den besessenen Zuckerberg mit grosser Konsequenz.




 

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Aktuell

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Do. 26. April, 19 Uhr im Kino!


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Aktueller Bericht

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Freddy Krüger auf dem Weg in die Kinowerkstatt!
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Bernhard Wicki-Friedensfilmpreis für "Elser"!
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Aktuelles Programm!


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Roland Klick:
Außenseiter des deutschen Films

Zwei Filme:
Deadlock und
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+ Sandra Prechtels Porträt
"Roland Klick - The Heart
is a Hungry Hunter"
zu
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Filmpolitik:

drop-out-cinema- Gründer Jörg van bebber

Drop-out cinema-Verleih gegründet!


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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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Welche Filme laufen wo im Saarland

Film und Kinosuche im Saarland

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Die Kinowerkstatt St. Ingbert wird gefördert von:










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Das Programm der Cinemathèque Luxemburg!
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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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