Programm vom 19. - 23. Dezember 2014!

Kinowerkstatt: ...Jeder Film ein Ereignis!

             ...aktuell: Dieses Wochenende: 2x "Mr. Turner" - Sonntag, um 20 Uhr auch im Original (mit Ut)!; Phantastisch: "Nick Cave - 20 000 Days On Earth"- Sonntag und Montag!; Florian Ross zeigt seine Filme am 23.12. ab 16 Uhr!; Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit! (außer So. 16 Uhr)


Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
culture dans la grande région


 Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
DARREN ARANOFSKY in Venedig


 

Zum Kinder- und Familienkino


  Fr.19.12. Sa.20.12. So.21.12. Mo.22.12. Di.23.12.

Mr. Turner - Meister des Lichts

19:00 Konzert
20:00
(OmU)

 

Schneller als der Tod (OmU)

21:30
(OmU)



 

Antboy



16:00

 

20 000  Days on Earth



18:00
20:00
 

Kurzfilme von Florian Ross





16:00

* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr)
Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!



Fr.19.12
Sa.20.12.
So.21.12.
Mo.22.12.

Mr. Turner - Meister des Lichts

19:00
20:00
(OmU)
 


Cannes - Preisträger

ab  Jahre
ca. 149 min.

"Mr. Turner - Meister des Lichts"
(Großbritannien 2014) 149 Min.  FSK: ab 6 Jahre - Regie: Mike Leigh - Drehbuch: Mike Leigh - Produktion: Danielle Brandon, Helen Grearson, Georgina Lowe, Norman Merry - Kamera: Dick Pope - Schnitt: Jon Gregory - Musik: Gary Yershon - Darsteller: Tom Wlaschiha, Timothy Spall, Roger Ashton-Griffiths, Lesley Manville, Lee Ingleby, Richard Bremmer, James Fleet, Leo Bill, James Norton, Jamie Thomas King, Peter Wight, Ruby Bentall, Fenella Woolgar, Ruth Sheen, Sinead Matthews, Dorothy Atkinson, Marion Bailey, Paul Jesson, Joshua McGuire, Karl Johnson, Sandy Foster, Amy Dawson, Martin Savage, Niall Buggy, Fred Pearson, Tom Edden.

Eine brillante Filmbiographie über die 20 letzten Jahre im Leben des britischen Malers J.M.W. Turner - die zweite Künstlerbio in der Karriere von Mike Leigh.

"
Ein sehr schöner Film über einen der bedeutendsten Maler des neunzehnten Jahrhunderts. Einen, der den Weg in die Moderne begleitete, der einerseits das Walten der Natur in immer waghalsigeren Farbschichtungen beschwor, andrerseits aber auch ein Auge für die neue Technologie, die Dampfkraft, das Feuer der Industrialisierung hatte. William Turners Bildwelt wird vor der Kamera von Mike Leighs stetem Mitarbeiter Dick Pope lebendig, der schon mit »Nicholas Nickleby« ein Dickens-Faible bewies und der hier, man kann es wohl kaum anders sagen, einfach schwelgen darf. Da kann man mal wieder im Kino, ein wenig jedenfalls, hin und weg sein. Und bewundern, wie zurückhaltend und kompositorisch die beiden ihre Turner-Zitate einsetzen.

Aber Mike Leigh ist auch in einem so »schönen« Film eben immer noch Mike Leigh. Also ein Regisseur, der kauzige Lebens- und Überlebenskünstler liebt, dessen Sympathien den Leuten unten gilt und der etwas zu sagen hat. Ich bin deswegen nicht sicher, ob »schön« in diesem Zusammenhang ausschließlich als Kompliment zu verstehen ist. Auf jeden Fall ist es nicht das übliche Kostüm-Biopic. Denn in einem Film von Mike Leigh sehen wir nicht nur, wofür einer wie William Turner kämpft, um das Licht in seinen Bildern etwa, sondern auch gegen wen..."(Georg Seeßlen) mehr..

"Beides, dieses Portrait eines großen Malers, der nie den Ehrgeiz hatte, zur Welt der Reichen und der Mächtigen zu gehören, und das verkappte Selbstportrait eines Filmkünstlers, der sich immer wieder gegen den Bilderpapp der Traumfabriken wehrte, ist ein bisschen melancholisch geraten. Durchdrungen von Mike Leighs ganz eigener Menschenliebe und seinem Humor. Und eben manchmal einfach nur schön." Georg Seeßlen

 



Fr.19.12.
Sa.20.12.
So.21.12.
Mo.22.12.
Schneller als der Tod (OmU)
21:30


 


Sharon Stone, tough

ab Jahre
ca. 91 min.


"Schneller als der Tod" 
 (Original "The Quick and the Dead", USA 1995) mit Gene Hackman, Russell Crow (Cort "The Preacher"), Leonardo DiCaprio (Fee Herod „The Kid“), Tobin Bell (Dog Kelly), Roberts Blossom (Doc Wallace), Original mit deutschen Untertiteln.


...ist ein Western des US-amerikanischer Regisseurs Sam Raimi aus dem Jahr 1995. Ellen (Sharon Stone), eine unbekannte Revolverheldin, reitet in die kleine Präriestadt Redemption ein, mit einem Geheimnis, das sie niemandem preisgibt. In der Stadt, die vom Bürgermeister John Herod in tyrannischer Weise regiert wird, findet alljährlich ein Wettbewerb für Duellanten aus dem ganzen Land statt. An diesem wollen auch Ellen, ein Abenteurer, ein schwedischer Champion und Herods eigener Sohn Kid teilnehmen. Kurz nach Ellens Ankunft wird der Priester Cort in Ketten von Herods Männern angeschleppt. Er ist ein ehemaliger Revolverheld, der zum Glauben gefunden hat und deshalb niemals wieder eine Waffe in die Hand nehmen will. Herod ist entschlossen, seinen Willen mit allen Mitteln durchzusetzen und Cort zu zwingen, am Wettkampf teilzunehmen, selbst wenn es den Tod anderer bedeuten sollte. Nachdem Herod erfahren hat, dass ein von den Bewohnern angeheuerter Kopfgeldjäger an dem Turnier teilnimmt, der ihn liquidieren soll, ändert er die Regeln dahingehend, dass nicht mehr der gewinnt, der noch steht, sondern der, der noch lebt... Es spielen: Gene Hackman, Russell Crow (Cort "The Preacher"), Leonardo DiCaprio (Fee Herod „The Kid“), Tobin Bell (Dog Kelly), Roberts Blossom (Doc Wallace).


Besprochen wird "Schneller als der Tod" im Kolleg am Mittwoch, den 17. Dezember, um 19:30 Uhr. Im Kino noch einmal am 19. Dezember, um 21:30 Uhr im Original mit Untertiteln!

hier: Alle Kolleg - Filme mit Terminen und ausführlicher Beschreibung als pdf!
 





Fr.19.12.
Sa.20.12.
So.21.12.
Mo.22.12.
Antboy


16:00
 


Der Biss der Ameise

ab Jahre
ca. 77 min.


"Antboy" 
(Dänemark, 2013, Regie: Ask Hasselbalch), Empfehlung: ab 8 Jahren, FSK: o.A., 77 Minuten.

Wieder ist ein sehenswerter Film für alle im Familienkino zu sehen: "Antboy", der aus Dänemark kommt.

Es geht um Pelle, er ist 12 Jahre alt und in der Schule ein unscheinbarer Außenseiter. Sein Leben nimmt eine überraschende Wendung, als er auf der Flucht vor den „Terror-Zwillingen“ von einer Ameise gebissen wird. Plötzlich ist Pelle bärenstark, kann Wände hochklettern, pinkelt Säure und muss unentwegt Süßes essen. Sein Klassenkamerad, der Comic-Fan Wilhelm, hat schnell durchschaut, was passiert ist: Pelle hat nun die Kräfte einer Ameise. Wie seine großen Heldenvorbilder will er von nun an als „Antboy“ die Welt beschützen. Doch mit dem Superbösewicht „Der Floh“ bekommt er einen gefährlichen Gegenspieler …

Die großen Superhelden wie Batman und Spiderman standen Pate für diese witzige und frische Verfilmung der Kinderbücher von Kenneth Bøgh Andersen.

Pressezitate:
„Dagegen sieht Spiderman alt aus“
(kids t-online.de)

 



  Fr.19.12. Sa.20.12. So.21.12. Mo.22.12.

20.000 Days On Earth



 18:00  20:00
Zwei Tage - eine Nacht

Nick Cave live

ab  Jahre
ca. 95 min.


"20.000 DAYS ON EARTH"
(Großbritannien 2014/ 95 Minuten, Regie: Iain Forsyth, Jane Pollard, Darsteller: Nick Cave, Warren Ellis, Kylie Minogue, Ray Winstone uvm.


In ihrem Regiedebüt begleiten die Künstler Pollard und Forsyth den Musiker Cave an seinem 20000. Tag auf der Erde - vom Weckerklingeln am Morgen bis zum bereits erwähnten Strandspaziergang in der Nacht.

Nick Cave, live: Zerknittert schleppt er sich ins Bad, aus dem Off monologisiert er: "Am Ende des 20. Jahrhunderts hörte ich auf, ein Mensch zu sein". Seine Stimme sonor, abgefuckt, sich selbst und alles andere verachtend: "Das ist nichts Schlimmes, es ist eben so. Ich wache auf, ich schreibe, ich esse, ich schreibe, ich sehe fern. Dies ist mein 20.000. Tag auf Erden."

Vor zwei Jahren, als die inzwischen beim Sundance-Filmfestival preisgekrönten britischen Doku-Filmer Iain Forsyth und Jane Pollard mit dem Dreh begannen, wurde Cave gerade 55 Jahre alt und begann mit den Arbeiten an seinem jüngsten Album "Push the Sky Away". Der Film begleitet den Australier an einem normalen Tag in seiner Wahlheimat Brighton, wobei schnell klar wird, dass Zeiten und Orte im besinnlichen, aber nie behäbigen Narrativ kaum eine Rolle spielen. Ebenso wenig wie die Wahrheit.

Wer kennt schon seine eigene Geschichte, fragt Cave an einer Stelle. "Sie ergibt gewiss keinen Sinn, wenn wir mitten in ihr leben. Aus ihr wird nur eine Geschichte, wenn wir sie erzählen und wieder erzählen. Erst schaffen wir die Handlung unseres Lebens, dann bewahren wir die Geschichte davor, sich in der Dunkelheit aufzulösen."

"20.000 days on Earth" startet diesen Herbst im Kino, auch in St. Ingbert, und macht gerade die Runde auf den internationalen Filmfestivals. Der Film feierte auf dem diesjährigen Sundance Filmfestival seine Welturaufführung und gewann dort den Preis für die Beste Regie und den Besten Schnitt.
24 Stunden im Leben der Musiklegende Nick Cave – In 20.000 DAYS ON EARTH treffen Erinnerung, Fiktion und Wirklichkeit des vielfältigen Genies aufeinander.
20.000 DAYS ON EARTH ist keine herkömmliche Dokumentation, sondern ein rohes und überraschend ehrliches Portrait über Nick Cave, das uns intime Einblicke in seinen künstlerischen Schaffensprozess gibt. Ein Film, der sich mit Identität beschäftigt und der Frage auseinandersetzt, was eigentlich einen Menschen ausmacht; ein Loblied auf die transformative Macht der Kreativität.

PRESSESTIMMEN
„Man kann sein Glück immer mal wieder kaum fassen, wenn man diesen Film sieht.“
Süddeutsche Zeitung

„so viel mehr als nur Musik ... einfach wunderschön“
Screen International

„Das feinsinnigste Rockstar-Biopic überhaupt ... wunderschön fotografiert“
Sight and Sound

„Wahrlich ein Meisterwerk, ... eine atemberaubende audiovisuelle Exkursion durch Zeit und Raum.“

  



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Für die Klimatisierung während der vergangenen und noch kommenden heissen Tage danken wir der Fa. Pfeifer, Blieskastel!



 
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Aktuell

23. Dez., 16 Uhr: Kurzfilmnachmittag mit Florian Ross!



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Tournee Deutscher Kurzfilmpreis!


Am 27. Dezember, 20 Uhr, bei uns zu Gast mit 7 Kurzfilmen!

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Vom 30. Januar - 2. Februar 2015:

19. Französische Filmtage!


Thema: Was das Leben so mit sich bringt!
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Phantastisch!
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Neue Rubrik: Fundsachen:

...klicken und finden!

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You like it.....




.......and 222 too!


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Roland Klick: Außenseiter des deutschen Films
Zwei Filme:
Deadlock und
White Star
+ Sandra Prechtels Porträt "Roland Klick - The Heart is a Hungry Hunter" zu seinem 75. Geburtstag!
..in der Mediathek 3sat!

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Filmpolitik:

drop-out-cinema- Gründer Jörg van bebber

Drop-out cinema-Verleih gegründet!


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FILMCLUB meets...Werner Herzog



"This is one of the best Herzog interviews in a while!"
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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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Welche Filme laufen wo im Saarland

Film und Kinosuche im Saarland

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Die Kinowerkstatt St. Ingbert wird gefördert von:











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Zitat der Woche:
"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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Buch - Tipp!
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Online - Kino



Im "online-Kino" sind Filme zu sehen, die nicht im Kino gezeigt werden dürfen!