Programm vom 27. - 31. Juli 2017!

klimatisiert !

Kinowerkstatt - ausgesuchte Filme !


Danke für die vielen Glückwünsche zum Kinopreis!

++aktuell++++   
  neu: "Tiger Girl" von Jakob Lass! + weiter: Helene Hegemanns "Axolotl Overkill" nur bei uns! + Isabelle Huppert in "Ein Chanson für dich"! + Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Seniorenkino mittwochs und Familienkino sonntags nur 5 Minuten!) + Wir sind klimatisiert!



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  * Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 14 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!

  Do.27.7. Fr.28.7. Sa.29.7. So.30.7. Mo.31.7.

Tiger Girl

20:00
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20:00

Axolotl Overkill


20:00
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18:00

Ein Chanson für dich


  18:00
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  Do.27.7. Fr.28.7. Sa.29.7. So.30.7. Mo.31.7.

Tiger Girl

20:00

20:00

20:00

ab  Jahre
ca. 90 min.

„Tiger Girl“
(Deutschland 2017), Regie: Jakob Lass. Buch: Jakob Lass, Ines Schiller, Hannah Schopf, Nico Woche, Eva-Maria Reimer. Kamera: Timon Schäppi. Mit: Ella Rumpf, Maria-Victoria Dragus, u.a. (90 Minuten)

Jakob Lass hat zwei der aufregendsten jüngsten deutschen Filme gedreht, „Love Steaks“ gewann 2014 den Max-Ophüls-Preis, dies zurecht. Jetzt kommt Jakob Lass’ anarchische Komödie „Tiger Girl“, der auf der Berlinale uraufgeführt wurde, mit der phantastischen Neuentdeckung Ella Rumpf ins Kino.

„Tiger Girl“ spielt irgendwo in Berlin, obwohl man genau hinsehen muss, um das zu bemerken. Er handelt von Tiger, gesprochen „Taiga“, die auf einem Dachboden mit ein paar verpeilten Jungs haust, und von Margarethe „Maggie“ Fischer. Maggie oder  "Vanilla" -
den Namen verpasst ihr Tiger - ist eifrig und möchte Gutes tun. Sie hat die Aufnahmeprüfung zur Polizei verpatzt und will nun wenigstens zu einem privaten Wachdienst und beginnt einen Kurs bei einer Sicherheitsfirma: Sie bekommt eine Uniform, auf der „Security“ steht, und weil Tiger das ziemlich cool findet, beschafft sie ihr eine zweite. Nun lasst den Spaß beginnen....

"Der Film handelt von einer Frechen und einer Schüchternen, die allmählich die Rollen tauschen. Er handelt von Erziehung durch Lehrer und Erziehung durch die Straße. Er handelt von einer hierzulande wachsenden Wut und wie sie sich Bahn bricht. Dafür hat Jakob Lass zwei phänomenale Hauptdarstellerinnen gefunden, die praktisch unbekannte Deutsch-Schweizerin Ella Rumpf als Tiger sowie die Deutsch-Rumänin Maria Dragus, die als Pfarrerstochter im „Weißen Band“ erstes Aufsehen erregte." (
Hanns-Georg Rodek |




  Do.27.7. Fr.28.7. Sa.29.7. So.30.7. Mo.31.7.

Axolotl Overkill


20:00
20:00
18:00
 
ab Jahre
ca. 94  min.

"Axolotl Overkill"
mit Jasna Fritzi Bauer, Laura Tonke, Julius Feldmeier, Mavie Hörbiger, Arly Jover, Sabine Vitua, Nikolai Kinski, Julius Feldmeier, Hans Löw, Christopher Roth, Bernhard Schütz u.a.

"Erst gefeiert, dann umstritten: Helene Hegemanns Debütroman „Axolotl Roadkill“ hat für viel Aufregung gesorgt. Jetzt hat sie ihr Werk selbst verfilmt. Das Ergebnis ist sogar noch besser als das Buch," schrieb Hanns-Georg Rodek in DIE WELT am 04.02.2017.

..."Vor allem geht es Hegemann darum, Grenzen zu sprengen. Dabei hilft ihr vor allem ihre geniale Hauptdarstellerin Jasna Fritzi Bauer, die dafür – ebenso wie Hegemann – einen Deutschen Filmpreis bekommen müsste. Die heute 28-Jährige Bauer war beim Dreh vor zwei Jahren (an dem Film wurde viel und lange geschnitten) 26, geht aber problemlos als 16-Jährige durch und hat die passende intellektuelle Reife und Abgeklärtheit einer Mifti. Bauers erste große Kinorolle war die einer frechen Außenseiterin in „Ein Tick anders“ (2010), dem Regiedebüt des Pirmasenser Autorenfilmers Andi Rogenhagen." (Kritik von Andrea Dittgen, Rheinpfalz)

Mifti ist eine Kreatur der Nullerjahre. Sie schoss 2010 zum Ruhm, als Hauptfigur von „Axolotl Roadkill“, dem ersten Roman der damals achtzehnjährigen Hegemann, Deutschlands erstem multimedialen Wunderkind: Mit 14 ein Blog, mit 15 ihr erstes Theaterstück, mit 16 ein viel gelobter mittellanger Film – und mit 17 die Hauptrolle in einem Berlinale-Beitrag: In „Deutschland 09“ stieg Helene Hegemann als Helene Hegemann in einen tiefen Schacht, unten warteten Ulrike Meinhof und Susan Sontag auf sie, um mit ihr zu rauchen und zu diskutieren. Eine intellektuelle Blitzkarriere.
Die 16-Jährige Mifti ist die Tochter eines reichen Vaters und wohnt seit dem Tod ihrer Mutter gemeinsam mit ihren älteren Halbgeschwistern Annika und Edmond in einer Wohngemeinschaft in Berlin. Dort führt sie ein Partyleben, schwänzt die Schule und kommt früh mit Sex und – auch wegen ihrer drogensüchtigen Freundin Ophelia – mit Drogen in Kontakt. Die Erwachsenen, auf die sie trifft, scheinen alle frustriert, verzweifelt oder von Dingen besessen zu sein, mit denen sie selbst überhaupt nichts anfangen kann. So interessiert sich ihr Vater viel mehr für Kunst als für Menschen. Andere glauben, dass bald die Welt untergeht, und wieder andere verzweifeln bereits, wenn sie nicht wissen, was sie anziehen sollen.

Mifti legt sich mit jedem Erwachsenen an, der versucht, ihr Vorschriften zu machen, und daher beschließt sie, auf eigene Faust, erwachsen zu werden und ihren eigenen Weg zu gehen. Bisher hat sie jedoch nur für ihr Haustier, ein Axolotl, Verantwortung übernommen – einen Lurch, der nicht erwachsen werden kann – und sich nur wenig um andere Menschen und die Schule gekümmert, was sie eigentlich hätte tun sollen....

"Im Prinzip ist diese Mifti die Vorstufe von Hanna (der Schriftstellerin Gisela Elsner) aus Oskar Roehlers Spielfilm „Die Unberührbare“ (2000) – und genauso faszinierend. Im Gegensatz zum Roman, der mehr Miftis Gedankenwelt ausspuckt, sieht man Mifti (was ist das überhaupt für ein Name?) hier in einem Leben, das voller Action ist. Es gibt kaum ein Umfeld, in dem man Mifti zweimal trifft, kaum eine ruhige Minute. Das erinnert an ein anderes deutsches experimentelles Meisterwerk der jüngsten Zeit, an „Victoria“ (2015)
von Sebastian Schipper." (Andrea Dittgen, Rheinpfalz)

Die ganze Kritik als pdf






  Do.27.7. Fr.28.7. Sa.29.7. So.30.7. Mo.31.7.

Ein Chanson für dich



18:00
18:00

ab  Jahre
ca. 94 min.

Ach ja, der Eurovision Songcontest: Seit nunmehr 61 Jahren treten bei dem wirklichkeitsfernen Liederwettbewerb hochgestylte Schlagersternchen gegeneinander an und trällern um die Gunst der Zuschauer. Das in die Jahre gekommene TV-Spektakel ist sich seither treu geblieben und zelebriert mit allerhand Pathos, Emotionen und mittlerweile auch visuellem Overkill die heile Welt.

In seinem märchenhaften „Ein Chanson für Dich“ imaginiert Regisseur Bavo Defurne („Nordzee, Texas“) die fiktive Geschichte einer einstigen Ikone des Songcontests, die ausgerechnet gegen ABBA verlor und anschließend von der medialen Bildfläche verschwand:

Liliane Cheverny (Isabelle Huppert) arbeitet in einer Pasteten-Fabrik und trauert ihrer glanzvollen Vergangenheit nach. Vor 30 Jahren feierte sie als Chanson-Sängerin „Laure“ große Erfolge, doch auf den Karriereknick folgte mit der Trennung von Komponist Tony Jones (Johan Leysen) auch ein privates Tief und inzwischen ist Liliane einsam und verbittert. Das ändert sich, als sie den 22-jährigen Boxer Jean Leloup (Kévin Azaïs) kennenlernt: Der junge Mann ist ein Fan von „Laure“ und ermuntert die Sängerin zu einem Comeback. Liliane traut sich zurück auf die Bühne und blüht auf, während sich zwischen ihr und Jean eine zarte Liaison entspinnt. Jean wird Lilianes Manager und meldet sie voller Zuversicht zum Eurovision Songcontest an. Doch in der Jury sitzt auch Tony Jones, und der macht es seiner Ex-Freundin und ihrem neuen Partner in gleich mehrfacher Hinsicht alles andere als einfach…
 
Die beiden wundervollen Hauptdarsteller Isabelle Huppert und Kévin Azaïs sowie die nostalgische Inszenierung machen aus „Ein Chanson für Dich“ eine unterhaltsame Mischung aus musikalischer Romanze und bittersüßer Komödie...







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