Programm vom 25. - 28. April 2014!

Kinowerkstatt: Jeder Film ein Ereignis!

              aktuell:  ab Freitag: "Viva La Revolución!" – Mini-Retrospektive über die mexikanische Revolution mit  Filmen von Damiano Damiani, Sam Peckinpah und Sergio Leone mit Gian Maria Volontè, Klaus Kinski, William Holden, James Coburn, Rod Steiger!;! "Bekas" läuft nächsten Sonntag im Familienkino um 16 Uhr!; Verlängert: "Molière auf dem Fahrrad"!


Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
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Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
Darren Aranofsky in Venedig


Zum Kinder- und Familienkino



  Fr.25.4. Sa.26.4. So.27.4. Mo.28.4.

Töte Amigo

18:00

   

The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz

20:30

   

Molière auf dem Fahrrad


18:00
20:00
18:00
20:00
 

Bekas



 16:00  

Todesmelodie




 20:00

* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr)
Bitte bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!


Fr.25.4. Sa.26.4.
So.27.4.
Mo.28.4.
Töte Amigo
18:00



Gian Maria Volonté, Klaus Kinski

ab   Jahre
ca. 117 min.

"Töte Amigo"
(Quién sabe?, Italien 1966) von Damiano Damiani,  Lou Castel, Gian Maria Volonté, Klaus Kinski, Martine Beswick, Andrea Checchi, Musik:
Luis Enrique Bacalov.

Die Kinowerkstatt präsentiert in einer kleinen Filmreihe "Viva La Revolución!" die vielleicht besten drei Spielfilme (und auch Western), die sich mit der mexikanischen Revolution kritisch, zynisch, ironisch, aber auch sehr brutal und gewaltsam auseinandersetzen.
Filmliebhaber Oliver Klein übernimmt die Einleitung der Vorführungen mit ein paar Worten zu den Regisseuren, ihren Filmen sowie zur Epoche der mexikanischen Revolution.

Der Italo-Western "Töte Amigo" mit Klaus Kinski spielt als einer der ersten zur Zeit der mexikanischen Revolution.

Das blutige Finale der Revolution lodert über Mexiko. Im Namen des Vaters, schreit El Santo (Klaus Kinski), der Heilige, und wirft eine entsicherte Handgranate in den Kasernenhof der Regierungstruppen, die gerade ihren Morgenappell abhalten. El Santo gehört zur Bande von Chuncho (Gian Maria Volonté) und dem geheimnisvollen amerikanischen Söldner Bill, genannt El Gringo (Lou Castel). Gemeinsam stürmen sie das Fort, um Munition und Waffen zu erbeuten und diese an den Revolutionsgeneral Elias (Jaime Fernández) zu verkaufen.
"Ein harter und kompromissloser Italowestern mit zynischen Grundtönen, der die Exzesse einer blindwütigen Revolution ebenso ungeschminkt darstellt wie die Erbarmungslosigkeit einer Gewaltherrschaft. Spannend inszeniert und gut gespielt." (Lexikon des internationalen Films)  – Neben den beiden bekannten Schauspielern spielt die Filmmusik von Luis Enriquez Bacalov eine maßgebliche Hauptrolle in dem ersten Italowestern über die mexikanische Revolution.

Damiani lehnte die Bezeichnung „Western“ für seinen Film ab, da er diese Bezeichnung nur für Filme, die innerhalb der protestantischen amerikanischen Kultur spielen, akzeptiere, und sprach von seinem Film als „einem politischen Film, kein Western“ (Wikipedia, nach Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr, S. 185)

„Das Verhältnis zwischen Rebell, Revolutionär und Nordamerikaner steht modellhaft auch für heutige revolutionäre Situationen in Lateinamerika. Der Nordamerikaner, ein Abbild jener in Lateinamerika so unheilvoll aktiven CIA-Agenten, wird schließlich vom Rebellenführer El Chuncho erschossen, als dieser seinen ausbeuterischen und rassistischen Charakter durchschaut.“ – Friedemann Hahn: Der Italo-Western, 1971

Rainer Werner Fassbinder
widmete seinen ersten Spielfilm "Liebe ist kälter als der Tod" unter anderem den beiden Hauptfiguren dieses Filmes.

  



Fr.25.4. Sa.26.4.
So.27.4.
Mo.28.4.
The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz
20:30




Sam Peckinpahs' Meisterwerk

ab   Jahre 
ca. 145 min.

"The Wild Bunch - sie kannten kein Gesetz"
(USA 1969, Regie: Sam Peckinpah) mit William Holden, Ernest Borgnine.

Ein verwilderter Haufen ehemaliger Soldaten (u.a. William Holden, Ernest Borgnine) überfällt Stationen der Eisenbahngesellschaft in Texas und verschachert die Beute an das Militärregime in Mexiko. Ein meisterhafter Western über die Verhältnisse am Rande der mexikanischen Revolution. Extrem krass in den Gewaltszenen, doch mit überzeugender ästhetischer Kraft werden Korruption, Gewalt und Missbrauch von Gesetz und Macht geschildert.
 Einer der wichtigsten Filme des „New Hollywood“ und einer der besten Western überhaupt! Jerry Fielding‘s hervorragender Film Score wurde für den Oscar nominiert, ebenso Walon Green’s und Sam Peckinpah’s Drehbuch.

  



Fr.25.4. Sa.26.4.
So.27.4.
Mo.28.4.
Molière auf dem Fahrrad

18:00
20:00
18:00
20:00


Französische Erfolgskomödie

ohne Altersbeschränkung
ca. 105 min.

"Moliere auf dem Fahrrad"
(Original: "Alceste à bicyclette", Frankreich 2013).

Fabrice Luchini (Serge Tanneur), Lambert Wilson (Gauthier Valence), Maya Sansa (Francesca), Camille Japy (Christine), Ged Marlon (Meynard), Annie Mercier (Tamara)

In der französischen Komödie "Molière auf dem Fahrrad" bringt eine geplante Theaterinszenierung das Leben zweier Männer durcheinander.

Serge Tanneur (Fabrice Luchini) war einst ein bekannter und erfolgreicher Schauspieler, lebt nun aber zurückgezogen im Ruhestand auf der Île de Ré im Atlantik. Sein alter Freund Gauthier Valence (Lambert Wilson) plant eine Inszenierung von Molières "Der Menschenfeind" und besucht seinen Ex-Kollegen auf der Insel, den er unbedingt für eine wichtige Nebenrolle gewinnen will. Serge lehnt ab, kann aber nicht verhehlen, dass ihn die Hauptrolle des Alceste reizt - schließlich habe er schon früher davon geträumt, einmal diese berühmte Figur zu spielen. Doch darauf will sich wiederum Gauthier nicht einlassen, der den Protagonisten-Part für sich selbst reserviert hat. Letztlich einigen sie sich darauf, Alceste in gemeinsamen Proben abwechselnd zu spielen. Dabei entdeckt Serge seine alte Liebe wieder – die Schauspielerei – und lernt außerdem die reizende Francesca (Maya Sansa) kennen. Doch die schöne Italienerin von nebenan verdreht auch Gauthier den Kopf...

  




Fr.25.4. Sa.26.4.
So.27.4.
Mo.28.4.
Bekas


16:00


Eine Reise auf der Suche nach Supermann

ab   Jahre
ca. 93 min.

"Bekas"
(Schweden, Finnland, Irak 2012) von Karzan Kader, mit Sarwar Fazil und Zamand Taha. Prädikat: besonders wertvoll.

Mit ihrem Esel "Michael Jackson" machen sich zwei kurdische Waisenkinder auf eine gefährliche Reise durch den Irak des Jahres 1990. Ihr Ziel: Amerika, wo sie hoffen, Supermann zu finden.

Im Jahr 1990 wachsen Zana (Zamand Taha) und Dana (Sarwar Fazil), zwei kurdische Brüder, unter dem Regime von Saddam Hussein im Irak auf. Der 7-jährige Zana und sein 10-jähriger Bruder sind Waisen, die auf der Straße leben. Weil sie kein anderes Leben kennen, als das schwere Dasein, das sie führen, geben sie sich damit zufrieden. Doch dann wird der Film Superman im Kino ihrer Heimatstadt gezeigt und auf einmal haben die beiden Jungen einen neuen Helden.
Die Brüder schmieden einen Plan, der ihrer Not ein Ende setzen soll: Gemeinsam wollen sie nach Amerika gehen, um den fliegenden Superhelden um Hilfe zu bitten. Superman kann mit allem Bösen fertig werden, Saddam Hussein sollte also kein Problem für ihn sein. Obwohl die beiden weder Pässe noch Geld besitzen, machen sie sich mit ihrem Esel, genannt Michael Jackson, auf die Reise.
Hintergrund und Infos zu Bekas:
Regisseur und Drehbuchautor Karzan Kader floh im Alter von 6 Jahren mit seiner Familie selbst aus Kurdistan in die USA. In "Bekas" wollte er seine persönliche Geschichte inmitten der Schrecken des Krieges mit Humor erzählen. (Verleihinfo)

  




Fr.25.4. Sa.26.4.
So.27.4.
Mo.28.4.
Todesmelodie



20:00

Viva la Revolución

ab   Jahre
ca. 157 min.

"Todesmelodie"
(Giù la testa, Italien 1971) von Sergio Leone –

Als letzter Film der kleinen "Revolutionsreihe". Die seltsame Freundschaft zwischen einem irischen Revolutionär und Sprengstoffspezialisten (James Coburn) und einem mexikanischen Banditen (Rod Steiger) vor dem Hintergrund der blutigen mexikanischen Revolution. Ein bis in Einzelheiten der Handlungsführung und der Charakterzeichnung sorgfältig durchgearbeitetes Abenteuer, das dem Zuschauer im Dialog und in den ständig wiederkehrenden Tötungsakten einiges zumutet. Dabei überlagern die aufwendigen, stilsicher inszenierten Actionszenen die durchaus angedeutete Frage nach dem Sinn der Gewalttaten. – Zweiter Teil von Sergio Leones sogenannter „Amerika-Trilogie“ (Spiel mir das Lied vom Tod; Todesmelodie; Es war einmal in Amerika). Für die meisterhafte Filmkomposition zeichnet Ennio Morricone verantwortlich.

  


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Aktuell

Tipp:
Fassbinder - Ausstellung im Filmmuseum Frankfurt!
Wer fährt mit?




Die Ausstellung veranschaulicht Rainer Werner Fassbinders Aktualität. Viele Themen seiner Filme sind heute so relevant wie zu ihrer Entstehungszeit zwischen 1966 und 1982.

Wo:
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

"Kinowerkstatt on tour!": Die Kinowerkstatt hat eine Gruppenreise zur Ausstellung organisiert! Termin:
Samstag, 31. Mai 2014
Anmelden an der Kinokasse bei Herrn Kraus oder unter 06894 36821 vormittags!

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War ein tolles Festival - zum nachlesen:




Trailer von Jörn Michaely


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Das offizielle Festivalplakat von Cannes 2014 - diesmal ziert es der Italiener Marcello Mastroianni.



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FILMCLUB meets...Werner Herzog



"This is one of the best Herzog interviews in a while!"
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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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Welche Filme laufen wo im Saarland

Film und Kinosuche im Saarland

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Die Kinowerkstatt St. Ingbert wird gefördert von:











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Zitat der Woche:
"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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Buch - Tipp!
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Online - Kino



Im "online-Kino" sind Filme zu sehen, die nicht im Kino gezeigt werden dürfen!
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