Programm vom 21. - 24. November 2014!

Kinowerkstatt: ...mal schauen!

             ...aktuell: verlängert: Die Brüder Dardenne mit "Zwei Tage, eine Nacht!; "Einer flog über das Kuckucksnest" - heute Film, am Mittwoch im  Kolleg!; Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit! (außer So. 16 Uhr)


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 Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
DARREN ARANOFSKY in Venedig


Zum Kinder- und Familienkino


  Fr.21.11. Sa.22.11. So.23.11. Mo.24.11.

Zwei Tage, eine Nacht

19:00

20:00
 18:00

Der Pate

21:30 (OmU)


 

Mascha Kaléko (Lyrisches Porträt)



17:00
 

Einer flog über das Kuckucksnest




 20:00

* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr)
Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!


 

  Fr.21.11. Sa.22.11. So.23.11. Mo.24.11

Zwei Tage, eine Nacht


19:00

 20:00  18:00
Zwei Tage - eine Nacht

Preisträger Cannes 2014

ab  Jahre
ca. 95 min.

"Zwei Tage, eine Nacht"
(Deux jours, une nuit - Belgien / Frankreich / Italien 2014 - 95 min. - Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne - Drehbuch: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne - Produktion: Peter Bouckaert, Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne - Kamera: Alain Marcoen - Schnitt: Marie-Hélène Dozo - Verleih: Alamode - FSK: ab 6 Jahren - Besetzung: Marion Cotillard, Olivier Gourmet, Fabrizio Rongione, Catherine Salée, Christelle Cornil.

Der neue Film der Brüder Dardenne  "Zwei Tage - eine Nacht" hatte dieses Jahr Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes und wurde mit dem Regiepreis ausgezeichnet.

Jean-Pierre und Luc Dardenne haben bereits zwei Mal die Goldene Palme beim Festival von Cannes (1999 für „Rosetta“ und 2005 für „Das Kind“) gewonnen, was extrem selten vorkommt, und es lässt sich ohne Übertreibung behaupten, dass das belgische Brüderpaar zu den renommiertesten Filmkünstlern der Gegenwart gehört. Seine Sozialdramen zeichnen sich nicht nur durch einen ungekünstelten und genauen Blick auf die Welt um uns herum, auf schwierige Lebensverhältnisse sowie kleine und große Ungerechtigkeiten aus, sondern auch durch die Nähe zu den gebeutelten Protagonisten und durch eine zutiefst menschliche, mitfühlende Haltung. So bekommen die Werke der Dardennes trotz aller thematischen Schwere oft etwas Hoffnungsvolles, manchmal auch geradezu etwas Märchenhaftes. Mit ihrem neuesten Film „Zwei Tage, eine Nacht“ nehmen die Brüder die Auswüchse der Leistungsgesellschaft und die Frage nach der Solidarität im Spätkapitalismus ins Visier und finden auch dabei eine optimistische Note. „Sie machen aus dem harten Stoff überdies ein klug beobachtetes, bewegendes und überaus spannendes Drama: So wird aus vermeintlich knochentrockenem Problemkino ein regelrechter Sozialthriller.“ (Andreas Staben auf filmstarts.de)


  



Fr.21.11.
Sa.22.11.
So.23.11.
Mo.24.11.
Klassiker: Der Pate
21:30
(OmU)


 


Klassiker, Oscargewinner

ab  Jahre
ca. 175 min.

„Der Pate“
(The Godfather, USA 1972) Regie: Francis Ford Coppola - Drehbuch: Mario Puzo und Francis Ford Coppola nach dem Roman "Der Pate" von Mario Puzo, Musik: Nino Rota, Darsteller: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Richard Castellano, Diane Keaton, Talia Shire, Robert Duvall, Sterling Hayden, John Marley, John Cazale, Morgana King, Lee Strasberg, Al Martino, Richard Conte, Harry Dean Stanton u.a., 175 Minuten.


In diesem Film geht es um die Familie Corleone, die im Kampf mit den fünf anderen Familien viele Opfer bringen muss, um ihre Stellung an der Macht nicht zu verlieren. Als sie sich weigern, das Drogengeschäft von Sollozzo zu unterstützen, wird ein Anschlag auf den Don verübt, der jedoch überlebt. Sein Sohn Santino will sich rächen und löst einen Bandenkrieg aus, in dem Michael Corleone als Mörder in Sizilien untertauchen muss und Sonny selbst sein Leben lässt.

Der Pate (The Godfather) erreichte 1971/72 das bis dahin höchste Einspielergebnis im amerikanischen Kino und wurde mit Auszeichnungen, vor allem bei der Oscarverleihung, nur so überhäuft. In Windeseile wurde eine Fortsetzung gedreht, die in ihrer Rahmenhandlung jedoch als Prequel zu verstehen ist.
Francis Ford Coppola konnte mit diesen beiden Filmen auch seinen Ruf als exzellenter Schauspieler-Regisseur festigen und gleich mehrere Schauspieler, die später das amerikanische Kino prägten, einem großen Publikum vertraut machen. Im zweiten Teil fand er mit Robert DeNiro in der Rolle des jungen aufstrebenden Vito Corleone ein kongeniales Äquivalent für Marlon Brando, dem alternden Familienoberhaupt.


Behandelt wird "Der Pate" im Filmkolleg am Mittwoch, 19. November, um 19:30 Uhr!

hier: Alle Kolleg - Filme mit Terminen und ausführlicher Beschreibung als pdf!

 


Fr.21.11. Sa.22.11.
So.23.11.
Mo.24.11.
Einer flog über das Kuckucksnest
 

20:00


Jack  Nicholson

ab  Jahre
ca. 133 min.


„Einer flog über das Kuckucksnest“
(One Flew Over The Cuckoo's Nest, USA 1975), Regie: Milos Forman, Produktion: Michael Douglas, Darsteller: Jack Nicholson (als Randall Patrick McMurphy), Louise Fletcher (als Mildred Ratched), Brad Dourif, Danny DeVito, Christopher Lloyd, Will Sampson als Häuptling Chief Bromden.(133 Minuten, FSK 12)


Zwei Termine sind für den Film vorzumerken: Gezeigt wird er am Montag, den 24. November, um 20 Uhr, im Kolleg besprochen wird er am Mittwoch, den 26. November, um 19:30 Uhr!

Die Story für diese filmische Sensation des Jahres 1975 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey, der 1962 erschien. Der Film spielt hauptsächlich in einer geschlossenen Psychiatrie. Im Mittelpunkt steht R.P. McMurphy (Jack Nicholson), Rebell und Spielernatur, aufsässig und fast ohne jede Regel, der sich als unzurechnungsfähig ausgibt, um vom Knast in die vermeidlich angenehmere Irrenanstalt zu kommen. McMurphy ist im Verlauf der Einzelkämpfer, der sich gegen das System stellt. Seine Gegenspielerin ist Schwester Ratched (Louise Fletcher), die mit ihrem sterilen Perfektionismus und ihrer menschendistanzierten Haltung vor allem während der therapeutischen Gruppen- Sitzungen eine subtile Unterdrückung auf die Patienten ausübt.
Regisseur Milos Forman erschafft dabei äußerst lebhafte, ausdrucksstarke Bilder. Der bittere Humor ist einzigartig. Die beschriebene Irrenanstalt wird als perfekt organisiertes System, als totale Institution, dargestellt, in der die Insassen Repressionen hilflos ausgeliefert sind. Aber McMurphy führt dieses System ad absurdum...
Er rebelliert gegen das strenge Regelwerk und sichert sich damit die Gunst seiner Mitinsassen. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen McMurphy und dem Indianer Chief Bromden, der sich gegenüber allen anderen taubstumm stellt. McMurphy „entführt“ die anderen Insassen mit einem Boot zum Hochseefischen und stellt mit ihnen ein fingiertes Basketballspiel auf die Beine. Die Insassen gehen nach und nach mehr aus sich heraus, weil McMurphy die ganze Atmosphäre lockert....

Besprochen wird „Einer flog übers Kuckucksnest“ am Mittwoch, den 26. November, um19:30 Uhr!

hier: Alle Kolleg - Filme mit Terminen und ausführlicher Beschreibung als pdf!


 

 


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