Programm vom 10. - 27. Mai 2012!

Kinowerkstatt: Kino in seiner Vielfalt erleben und erfahren.
              aktuell: Barbara, My week with Marilyn, Das verflixte 7. Jahr (Marilyn Monroe)                                    

Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
culture dans la grande région

 Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
DARREN ARANOFSKY in Venedig


Zum Kinder- und Familienkino



Do.10.5. Fr.11.5. Sa.12.5. So.13.5. Mo.14.5.

Barbara

20:00
19:00 21:00
20:00
20:00

Der Prinz und die Tänzerin (Marilyn Monroe)




18:00

My week with  Marilyn

   

18:00

Am Wochenende 18. - 21. Mai kurze Spielpause, weiter gehts mit:



Fr.25.5. Sa.26.5. So.27.5. Mo.28.5.

My week with Marilyn

19:00 21:00


Barbara



20:00
18:00

Das verflixte 7. Jahr

 21:45

20:00


Do.10.5. Fr.11.5. Sa.12.5. So.13.5. Mo.14.5.

Barbara

20:00
19:00 21:00
20:00
20:00

Silberner Bär 2012, Beste Regie

ab  Jahre
ca. 105 min.

Deutschland 2012 - Regie: Christian Petzold - Darsteller: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Marc Waschke, Rainer Bock, Christina Hecke, Peter Benedict, Deniz Petzold - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 6 - Länge: 105 min. - Start: 8.3.201

Petzold hat es mit Barbara zu einer eindrucksvollen Perfektion in der Inszenierung gebracht, mit der er sich den Silbernen Bären für die beste Regie wahrlich verdient hat, die ohne die fantastischen Schauspieler und das Team, das er im Laufe der Jahre um sich versammelt hat, aber nicht möglich wäre. Viele Teammitglieder sind seit seinem ersten Film dabei. Man könnte vom System Petzold sprechen, in dem jeder meisterlich der Prämisse folgt, möglichst ökonomisch zu erzählen. Neben der zu recht hoch gelobten Bildgestaltung Hans Fromms und der Montage Bettina Böhlers seien hier K.D. Gruber und Anette Guther hervorgehoben, die im Szenen- und Kostümbild genau das leisten, was das System Petzold ausmacht. Sie übertreiben nicht, sind so genau wie möglich und schaffen es doch, eine lebendige Atmosphäre zu erzeugen. Nicht zu vergessen aber der für den Originalton zuständige Andreas Mücke-Niesytka. Er ist dafür verantwortlich, daß das System Petzold klingt wie es klingt. Berauschend.

Da ist Barbara, eine Ärztin, die nach Stellung eines Ausreiseantrags in ein Provinzkrankenhaus strafversetzt wird. Sie hat abgeschlossen mit dem System und seinen Methoden. Sie will weg. Unter Überwachung der Behörden stehend, mißtraut sie jedem und bleibt kalt. Sie »separiert« sich. Und da ist Andre, der leitende Arzt, der sich arrangiert hat, dabei aber sympathisch von simplem Opportunismus entfernt und nicht unglücklich scheint. Zwischen den beiden beginnt ein leises Spiel von Annäherung und Abstoßung, Distanz und Vertrauen. Erzählt wird aus Barbaras Perspektive – gemeinsam mit ihr ist man reserviert, baut nur vorsichtig Vertrauen auf, um es schnell wieder zu hinterfragen. Diese Unsicherheit wird ohne übertriebene Effekte auf den Zuschauer übertragen. Nur in der innigen Empathie ihren Patienten gegenüber zeigt Barbara, zu welchen Gefühlen sie jenseits der Abschottung imstande ist. Wie stark darf man sich und seine Beziehungen von den Verhältnissen beeinträchtigen lassen? Wie viel Mißtrauen verträgt ein Mensch, welches Maß an Kompromißbereitschaft macht glücklich? Wie viel Freiheit braucht man und wie viel Nähe kann man ihr opfern? In Barbara wird kein politisches System betrachtet, sondern die Auswirkungen der darin wirkenden Mechanismen auf den Einzelnen und die Fragen, die daraus entspringen. Die Spannungen zwischen privater, staatsbürgerlicher, beruflicher und ethischer Identität werden eindringlich offenbart.

...auf die übliche Ausstattung (Hammer und Zirkel im Ährenkranz!) und Kennzeichnung (Die Mauer! Die Stasi!), auf bekannte Insignien wird verzichtet. Viel mehr wird eine Geschichte aus dem Leben von zwei, drei Menschen in der DDR erzählt. Christian Petzold hat schon früher bewiesen, daß er ein Meister der Sichtbarmachung des Politischen im Privaten ist. In der Zeichnung zwischenmenschlicher Beziehungen streift er gesellschaftliche Fragen, verhandelt Zusammenhänge wie die des Geldflusses, der Zersiedelung oder der Zuordnung von Schuld. Er ist ein versierter Erforscher deutscher Zustände, recherchiert genau und erzählt präzise und reduziert, ohne zu stark zu verklausulieren.
"...Manchmal kontert Klavierspiel die kalte Kontrolle der Staatsdiener. Auf dem Heimweg von der Arbeit rauscht der Wind wild in den Bäumen – unwirtlich, aber befreiend, denn er übertönt die Überwachung. Antagonisten im Klang. Eine Geschichte erzählt in Tönen. Doch auch die Bilder wechseln in Christian Petzolds Barbara ihre Farbtemperatur zwischen kaltem Mißtrauen und warmen Emotionen und machen die DDR – so abgedroschen das auch klingen mag – sinnlich erfahrbar." (schnitt.de)
 




Fr.11.5. Sa.12.5. So.13.5. Mo.14.5.

Der Prinz und die Tänzerin (mit Marilyn Monroe)



18:00

Das Original


ab  Jahre
ca. 115 min.

Marilyn Monroe in "Der Prinz und die Tänzerin"

(Großbritannien 1957) Regie: Laurence Olivier, Drehbuch: Terence Rattigan mit Marilyn Monroe, Laurence Olivier, Sybil Thorndike u.a. (FSK 12, 115 Minuten)
"Der Prinz und die Tänzerin" ist die Verfilmung eines geistreichen Boulevardstücks von Terence Rattigan: 1911 kommt Großherzog Karl von Karpathien zur Krönungsfeier von Georg I. nach London. Er bewundert während einer Bühnenshow das amerikanische Revuegirl Elsie Marina und lädt sie für ein flüchtiges Abenteuer zum Abendessen ein. Doch die schlagfertige Elsie wehrt seine Annäherungsversuche ab, schläft beschwipst ein. Am nächsten Morgen wird ihr klar, dass sie sich in Karl, der sie los sein will, verliebt hat. Elsie lernt die Königinmutter kennen, wird ihre Zofe für die Krönungsfeier, gewinnt doch noch Karls Herz und verspricht, auf ihn zu warten.

Die charmante Komödie zeigt eine der besten Leistungen der Monroe. Marilyn Monroe produzierte ihren fünfundzwanzigsten Film als ersten und einzigen mit der mit Fotograf Milton Greene gegründeten Firma in London. Spannungen zwischen ihr und Regisseur Laurence Olivier und die Ehekrise mit Arthur Miller gefährdeten die Dreharbeiten, zumal die Monroe mit ihrem natürlichen Charme und Sexappeal Partner Olivier an die Wand spielte. Die Art, wie die unbekümmerte Elsie sich mit Herzenswärme Respekt verschafft, ist zeitlos. Die Arbeit mit Laurence Olivier gestaltete sich schwierig: Der konservative Schauspieler hatte große Probleme mit Marilyn Monroes Method Acting welches sie von ihrer Schauspiellehrerin Paula Strasberg erlernt hatte. Marilyn Monroes exzentrischer Charakter, ihre capriziösen Eigenheiten und ihre Medikamentensucht ließen den Dreh fast im Chaos versinken. Colin Clark, der bei den Dreharbeiten als Regieassistent mitwirkte, verfasst später zwei Bücher über die Zusammenarbeit mit Marilyn Monroe und seine Liebesbeziehung zu ihr und über die turbulenten Zustände am Set. Diese Memoiren wurden mit Michelle Williams in der Rolle der Marilyn Monroe unter dem Titel "My Week with Marilyn" verfilmt. "My week with Marilyn" ist noch einmal am Montag, den 14. Mai um 18 Uhr in der Kinowerkstatt zu sehen.

"A Star is reborn" (epdFilm)





Fr.11.5. Sa.12.5. So.13.5. Mo.14.5.

My week with Marilyn




18:00

Michelle Williams - Marilyn Monroe

ab  Jahre
ca. 99 min.

"My week with Marilyn" (Großbritannien / USA 2011) von Simon Curtis mit Michelle Williams, Eddie Redmayne, Julia Ormond, Kenneth Branagh, Pip Torrens, Emma Watson, Geraldine Somerville, Michael Kitchen, Miranda Raison (FSK: ab 6 - Länge: 99 min.)

"Als Marilyn Monroe 1956 nach London reiste, um einen Film mit Laurence Olivier zu drehen, stand sie an einem Wendepunkt ihrer Karriere. Der erste echte biografische Monroe-Film, den das Kino hervorgebracht hat: My Week with Marilyn." (epdFilm)
 
Anfang Sommer 1956 setzte der amerikanische Filmstar Marilyn Monroe zum ersten Mal Fuß auf englischen Boden. Während ihrer Flitterwochen mit dem gefeierten Dramatiker Arthur Miller kam Monroe auf die britische Insel, um den Film "The Prince and the Showgirl" (Der Prinz und die Tänzerin) zu drehen. Dieser sollte sie auf inzwischen legendäre Weise mit Sir Laurence Olivier zusammenbringen, dem berühmten britischen Theater- und Bühnenstar, der als ihr Ko-Darsteller und Regisseur fungierte. Im gleichen Sommer setzte der 23-jährige Colin Clark zum ersten Mal Fuß auf ein Filmset. Der frischgebackene Oxford-Absolvent wollte Filmemacher werden und fand beim sechsmonatigen PRINCE-Dreh einen Job als einfacher Produktionsassistent. 40 Jahre später bereitete er seine Erfahrungen in seinen im Tagebuchstil verfassten Memoiren auf: The Prince, the Showgirl and Me. Doch in seiner Darstellung fehlte eine Woche. Erst Jahre später enthüllte Clark den Grund. In der Fortsetzung seiner Memoiren mit dem Titel "My Week with Marilyn" erzählte er die wahre Geschichte einer magischen Woche, die er allein mit dem größten Star der Welt verbrachte... Marilyn Monroe.

Auf teils komische, teils tragische Weise bietet "My Week with Marilyn" einen ungewöhnlich intimen Einblick in das Leben der Hollywood-Ikone, die eine kurze und emotionsgeladene Verbindung mit einem jungen Mann einging, der sie besser verstehen sollte als jeder andere.

Kaum eine Frau in der Geschichte fasziniert die Menschen bis heute so wie Marilyn Monroe. Und um kaum eine Frau ranken sich so viele Geheimnisse. Mit dem bereits vielfach preisgekrönten Biopic MY WEEK WITH MARILYN ist Regisseur Simon Curtis ein faszinierender Einblick in das Seelenleben dieser Legende gelungen, der sowohl von Liebhabern des anspruchsvollen Films als auch von Millionen Monroe-Fans sehnsüchtig erwartet wird. Hauptdarstellerin Michelle Williams ("Wendy and Lucie", "Land of Plenty", "Blue Valentine", "Shutter Island") wurde für die Verkörperung der Marilyn Monroe bereits mit einem Golden Globe ausgezeichnet und war gerade für den Oscar nominiert. Auch Darstellerkollege Kenneth Branagh ("Harry Potter und die Kammer des Schreckens", "Henry V") war für seine Rolle des Sir Laurence Olivier für einen Oscar nominiert.

"A Star is reborn" (epdFilm)





Fr.25.5. Sa.26.5. So.27.5. Mo.28.5.

Das verflixte 7. Jahr (mit Marilyn Monroe)

21:45


20:00

Das Original


ab  Jahre
ca. 101 min.

Marilyn Monroe in "das verflixte 7. Jahr"

Als weiteren Film mit Marilyn Monroe zeigt die Kinowerkstatt "Das verflixte 7. Jahr" (USA 1955) Der Film wurde von Billy Wilder nach dem Theaterstück "Meine Frau erfährt kein Wort" (The Seven Year Itch) von George Axelrod gedreht.(101 Min. Fsk: 12) Auch hier war es Billy Wilder, der Marilyn Monroes komödiantisches Talent und ihren Sexappeal perfekt auszureizen wusste. Nebenbei schuf er in diesem Kassenschlager aus dem Jahr 1955 eine der bekanntesten Filmszenen aller Zeiten: Die Sexgöttin Marilyn Monroe in einem weißen Rock, der durch die Abluft des U-Bahn-Schachts unter ihr aufgewirbelt wird. Das Bild gehört zur Popkultur des 20. Jahrhunderts wie wohl kaum ein anderes, auch wenn die Szene im Studio nachgedreht werden musste, nachdem das Originalmaterial aufgrund eines massiven Fanauflaufs während des Freiluftdrehs leider nicht verwendet werden konnte.

"A Star is reborn" (epdFilm)



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Aktuell

Cannes 2012

Die Filmfestspiele sind eroeffnet:



Nanni Moretti ("Habemus Papam") ist der Präsident der Jury der 65. Filmfestspiele von Cannes, die vom 16. bis 27. Mai 2012 stattfinden.

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Filmtheaterkongress KINO 2012 in Baden-Baden --------------------------------


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