Programm vom 30. Juli - 3. August 2015!

Die Kinowerkstatt ist klimatisiert!*

+++aktuell+++ neu: "Amy"! + verlängert: "Dior und Ich" + Beachten Sie auch unsere Programmvorschau! - Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit! (außer So. 16 Uhr)


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 Einige der Filme laden Dich zum Träumen ein,
andere zum Weinen und Lachen.
Einige machen aus Dir einen anderen Menschen.
DARREN ARANOFSKY in Venedig



Zum Kinder- und Familienkino


  Do.30.7. Fr.31.7. Sa.1.8. So.2.8. Mo.3.8.

Amy

20:00
 21:00 20:00
20:00
 20:00

Dior und Ich


 19:00
18:00
 18:00

Ostwind


 
16:00
 

* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr)
Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!

  Do.30.7. Fr.31.7. Sa.1.8. So.2.8. Mo.3.8.

Amy

20:00  21:00 20:00 20:00
20:00

...aus Cannes mitgebracht!

ab - Jahre
ca. 128 min.



"Amy"
(The Girl Behind the Name - USA 2015), Regie: Asif Kapadia, mit Amy Winehouse, Mark Ronson,Tony Bennett, Peter Doherty, Blake Fielder, Juliette Ashby, Janis Whinehouse, Mitchel Whinehouse u.v.a.

Der Tod macht aus dem Fluss des Lebens eine abgeschlossene Erzählung. „Amy“ von Asif Kapadia erinnert an Amy Winehouse!

Selbst wer ihre erstaunliche Karriere nur aus dem Augenwinkel verfolgt hatte, konnte nicht umhin, von der Nachricht ihres Todes am 23. Juli 2011 nicht überrascht zu sein. Die Agonie der Sängerin Amy Winehouse, die schon zu Lebzeiten als musikalische Sensation gefeiert und als hochbegabte Musikerin galt, spielte sich gewissermaßen in aller Öffentlichkeit ab; Bilder ihrer derangierten Auftritte fütterten die Medien; Konzerte und Tourneen wurden abgesagt - und wenn sie nicht im Vorfeld abgesagt wurden, liefen sie auf offener Bühne vor Publikum skandalös aus dem Ruder. Am Schluss dann Herzstillstand infolge massiven Alkoholkonsums: ein dunkles Pop-Gesamtkunstwerk.

Die Erzählung des Films ist von den Texten ihrer Songs strukturiert: "They tried to make me go to rehab / But I said no, no, no!"  - Winehouse war eben nicht nur eine Retro-Soul-Interpretin, sondern sie schrieb ihre wunderbar ehrlichen Songs selbst.

"...wichtiges Element sind die Texte von Winehouse’ Songs, die Kapadia immer wieder einblendet. Sie machen deutlich, wie eng die Londonerin ihre Kunst und ihr Leben geführt hat: Die Lyrics wirken tatsächlich bisweilen wie ein Tagebuch in Gedichtform." (taz)
 
"Ein Gegengewicht zum Material über die öffentliche Karriere des Stars Amy Winehouse gelang dem Regisseur Kapadia durch den Einbezug von Winehouses ältesten Freunden und ihrem ersten Manager Nick Shymansky, der immerhin 12 Stunden Videomaterial der frühen Jahre beisteuern konnte. Hier sehen wir eine hoch talentierte, witzige, aber auch unsichere Sängerin, die erst lange überredet werden musste, ein Album aufzunehmen, von der aber nachdrücklich behauptet wird, dass es durchaus Spaß machte, mit ihr zusammen zu sein.
...Die »Unschuld« der frühen Jahre sorgt dann dramaturgisch für die entsprechende Fallhöhe, wenn es im Film um das lange Sterben der Amy Winehouse geht. Hatte sie selbst nicht schon früh artikuliert, dass sie nicht geschaffen sei für die große Bühne? Allmählich und durchaus subtil gerät der Film zur Anklageschrift: Da ist der coole Junkie Blake Fielder-Civil, in den sich Amy unglücklich verliebt, dem sie die traurigen Songs von "Back To Black" widmet, der Amy mit harten Drogen anfixt, sie heiratet, die längste Zeit der Ehe im Gefängnis sitzt - und der jetzt vor der Kamera nach bestem Wissen und Gewissen lässig als Mega-Arschloch Auskunft gibt. Da ist Amys Vater, der die Familie früh verlassen hat und sich jetzt im Glanze des Ruhms seiner Tochter sonnt. Der seine eigene kleine Musikerkarriere nun noch einmal im Rampenlicht nachspielte. Dem PR selbst im Urlaub in der Karibik vor die Sehnsucht der Tochter nach etwas Privatheit geht. Der seine Tochter zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht in den Entzug schickte, weil es strategisch dumm gewesen wäre. " (Ulrich Kriest)

"
Die schönsten Momente im Film sind aber immer wieder diejenigen, die sie bei der Arbeit zeigen: Bei Liveauftritten im Studio mit ihrem Helden Tony Bennett oder beim Warten auf die Grammy-Entscheidungen. Hier vermittelt sich vor allem eins: ihre Leidenschaft für Musik, die im ganzen Irrsinn am Ende ihres Lebens in den Hintergrund getreten ist." (taz)

Hartwig Tegeler auf dradio.de (zum hören)

rehab (deutsche Übersetzung)

 

  Fr.31.7. Sa.1.8. So.2.8. Mo.3.8.

Dior und ich

 19:00
18:00
18:00

Atemberaubend...!

ab -Jahre
ca. 89 min.



"Dior und ich"
(Frankreich, 2014) Regie: Frédéric Tcheng, Drehbuch: Frédéric Tcheng, Kamera: Gilles Piquard, Schnitt: Julio Perez IV, Musik: Ha-Yang Kim, Länge: 86 (Min.) mit Jennifer Lawrence, Marion Cotillard, Sharon Stone, Anna Wintour, Raf Simons, Sidney Toledano, Pieter Mulier (all: her- or himself)

„Dior und ich“ ist ein besonderer Film – über Mode und Tradition, über Teamarbeit und Handwerk. Und über Raf Simons und seine erste Kollektion für das Traditionshaus.

"Die ersten Wörter gehören Christian Dior, die ersten Bilder auch. Die Wörter stammen aus seinen Memoiren. Sie erschienen 1956, ein Jahr vor seinem überraschenden Tod. Die Bilder zeigen das Paris seiner Zeit, Kleider, die er entworfen hat. Das alles geht langsam vor sich, schwingend, leise. Diors Sätze sprechen von den siamesischen Zwillingen, die er in sich trage – sich selbst und die öffentliche Figur, die er, ein weltberühmter, schüchterner Mann, wie einen Schild gleichsam vor sein eigentliches Ich schiebe, wenn er nach draußen gehe, vor die Presse, die Kameras.
Nur zehn Jahre hat er das Modehaus geleitet, das seinen Namen trägt, und in dieser Zeit hat er etwas geschaffen, das einzigartig war – den New Look, der den Frauen alles Soldatische der Kriegsjahre, alles Ärmliche der Nachkriegszeit nahm und ihnen eine starke, selbstbewusste und unabhängige Weiblichkeit gab, die vor dem Krieg unmöglich gewesen wäre. Minimalistisch wurde das genannt; das Erbe seines Namens aber ist gigantisch. Minimalistisch, heißt es oft, sei auch die Mode von Raf Simons, der 2012 (nach dem Rausschmiss von John Galliano, dem Bombastiker unter den Modemachern) das Haus Dior als Chefdesigner übernahm. Dior mochte das Etikett des Minimalisten nicht. Raf Simons mag es auch nicht." (Verena Lueken, FAZ)

"Nach zwei Monaten Drehzeit hatte ich das Gefühl, die Kollektion gemeinsam mit ihnen geschaffen zu haben", sagte Frédéric Tcheng über die Protagonisten seines neuen Films "Dior und ich". Über 250 Stunden Material hatte der Regisseur aufgenommen, die fertige, 89-minütige Fassung ließ die geladenen Gäste des Tribeca Film Festivals in New York – dort wurde er erstmals präsentiert – schwärmen. Ab 25. Juni 2015 ist "Dior und ich" auch hierzulande zu sehen - natürlich auch bei uns!.

 

  Fr.30.7. Sa.31.7. So.1.8. Mo.2.8.

Ostwind 1


  16:00


Familienkino am Sonntag!

ab - Jahre
ca. 102 min.



"Ostwind – Zusammen sind wir frei"
(Deutschland, 2012) Regie: Katja von Garnier
mit Hanna Binke, Marvin Linke, Cornelia Froboess, Tilo Prückner, Nina Kronjäger, Jürgen Vogel u.a. (BJF-Empfehlung: ab 10 Jahren, FSK: o.A. 102 Minuten, besonders wertvoll)

Gerade startet "Ostwind2" in  den Kinos. Der erste Teil des Films um den wilden Hengst hieß "Ostwind – Zusammen sind wir frei" und ist jetzt am Sonntag, den 2. August, um 16 Uhr in der Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49, zu sehen.

Die vierzehnjährige Mika ist außer sich vor Wut. Weil sie die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft hat und mit ihrer Freundin versehentlich das Auto ihres Lehrers abgefackelt hat, verkünden ihre Eltern, dass nun statt Feriencamp büffeln auf dem Sommerprogramm steht - und das ausgerechnet auf dem Pferdegestüt ihrer strengen Großmutter. Dort hat Mika allerdings ganz andere Dinge im Kopf, als sich hinter Büchern zu verstecken und sich vom Stallburschen Sam bewachen zu lassen. In der dunkelsten Box des Pferdestalls findet sie den wilden und scheuen Hengst Ostwind. Weder Michelle, die beste Springreiterin am Hof noch Mikas Großmutter können das unberechenbare Pferd bändigen. Damit beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft, denn Mika entdeckt ihre ganz besondere Gabe – sie versteht die Sprache der Pferde. Wird sie es schaffen, Ostwind zu zähmen?

Die BRAVO schrieb zum Film "Im Galopp mitten ins Herz!"

 



Kinowerkstatt in der SZ vom 31.7.2015
Kinowerkstatt in der SZ vom 22. Mai 2015
Kinowerkstatt - SZ- Presseschau

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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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