Programm vom 28. Februar - 2. März 2020 !


Kinowerkstatt St. Ingbert - wir zeigen, was gespielt wird !


Danke für die vielen Glückwünsche zum neuen Kinopreis!



++aktuell,+ Erneut Kinopreis für das Kinowerkstatt-Programm ! Kinemathekenverbund zeichnet bundesweit Kinos aus ! +++ Aktuell: "Parasite - Parasiten" - der Goldene Palme - Gewinner und Oscar - Preisträger ! +++ Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Kinder- und Seniorenfilm und Max- Ophüls - Filmen 5 Minuten) !
 

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 "We are made to communicate and express.
That's what film is about"!

Alejandro G. Inarritu

 

Zum Kinder- und Familienkino

Zum Seniorenkino


* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!

   Fr.28.2.  Sa.29.2.  So.1.3.  Mo..2.3.

Nur eine Frau

 19:00      

Lindenberg! Mach dein Ding!

   20:00    18:00

Parasite - Parasiten (Oscar)

     18:00  

   Fr.28.2.  Sa.29.2.  So.1.3.  Mo..2.3.

Nur eine Frau

 19:00      

 

ab  Jahre

ca. 97 Min. 

"Nur eine Frau"

(Deutschland 2019) R: Sherry Hormann, B: Florian Oeller, P: Sandra Maischberger, K: Judith Kaufmann, Sch: Bettina Böhler, 90 Min., FSK: 12, mit Almila Bagriacik, Meral Perin, Rauand Taleb, Armin Wahedi, Mürtüz Yolcu, Mehmet Ateşçi, Aram Arami, Merve Aksoy, Jacob Matschenz, Idil Üner.

Aynar ist in Deutschland in einer patriarchalen Familienstruktur aufgewachsen. Sie wird verheiratet, wehrt sich aber letztendlich doch gegen ihren gewalttätigen Ehemann. Doch als sie ihn schließlich verlässt, hat das für sie Folgen...

Auf dem Gehsteig vor einem Berliner Mietshaus liegt eine Leiche, bedeckt mit einem weißen Tuch. »Das bin ich«, teilt die Stimme einer jungen Frau aus dem Off mit: »Mein Bruder hat mich erschossen."

Gleich im ersten Bild ihres neuen Films »Nur eine Frau« macht die Regisseurin Sherry Hormann (u. a. »Wüstenblume«) klar, dass hier jemand in eigener Sache spricht und damit die Deutungshoheit über die Geschichte beansprucht. Jemand – das ist Hatun Aynur Sürücü, eine junge Frau, die im Jahr 2005 einem »Ehrenmord« zum Opfer fiel, weil sie sich von der Tradition ihrer strenggläubigen kurdisch-türkischen Familie gelöst hatte. Der Fall zog ein gewaltiges Medienecho nach sich. Ihn fürs Kino aufzubereiten, war wohl nicht ohne Risiko.

"Die Schauspieler sind durchweg wundervoll, allen voran Almila Bagriacik als Hatun Aynur Sürücü. Dass man diesem Film quasi mit angehaltenem Atem folgt, ist keine geringe Leistung eines exzellenten Teams." (epdFilm)

Vor dem Film wird Frau Dr. jur. Rahsan Dogan aus Karlsruhe, Anwältin für Familienrcht, über das Thema "Ehrenmord" referieren ! Nach dem Film besteht die Möglichkeit zum Gespräch. 


   Fr.28.2.  Sa.29.2.  So.1.3.  Mo..2.3.

Lindenberg! Mach dein Ding!

   20:00    18:00

 

ab  Jahre

 ca. 135 Min. 

"Lindenberg! Mach dein Ding"

(Deutschland 2019) R: Hermine Huntgeburth, B: Alexander Rümelin, Christian Lyra, Sebastian Wehlings, P: Michael Lehmann, Günther Russ, Johannes Pollmann, L: 135 Min. FSK: 12 mit Jan Bülow, Detlev Buck, Max von der Groeben, Charly Hübner, Julia Jentsch, Martin Brambach, Ella Rumpf, Ruby O. Fee.

Das Biopic über das Leben des jungen Udo Lindenberg (Jan Bülow), einem der Wegbereiter deutscher Rockmusik und einem der wenigen Künstler, der es schaffte, sowohl in Ost als auch in West zum Idol zu werden

Auch lange vor seinem großen Bühnendurchbruch 1973 in Hamburg, seinen 4,4 Millionen verkauften Tonträgern und erfolgreichen Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“, „Andrea Doria“, „Sonderzug nach Pankow“, „Hinterm Horizont“ und „Ich lieb dich überhaupt nicht mehr“ erlebte der Rockmusiker Udo Lindenberg (Jan Bülow) aus der westfälischen Provinz, der Mann mit den langen Haaren und dem Hut, schon so manches Abenteuer. Bevor alles begann, zog es ihn von der Einöde Gronaus nach Hamburg, wo er Paula (Ruby O. Fee) kennenlernte, die zwar nicht seine große Liebe, dafür aber ein ziemlicher Feger ist. Als mit Steffi Stephan (Max von der Groeben) das Dreiergespann komplett ist, entwickelt sich die Idee, eine Band zu gründen – das war schon immer Udos großer Traum. Doch der Weg dahin war lang: Er trommelte als Jazz-Schlagzeuger in Bands, hatte einen höchtsgefährlichen Auftritt in einer US-amerikanischen Militärbasis mitten in der libyschen Wüste und glaubte immer daran, es bis nach ganz oben zu schaffen. Mit seinen Markenzeichen und seiner unvergleichlichen Art zog er ganz einfach sein Ding durch. 

Die Akte Lindenberg - ein Film von Reinhold Beckmann und Falko Korth.

 

   Fr.28.2.  Sa.29.2.  So.1.3.  Mo..2.3.

Parasite - Parasiten

     18:00  

ab  Jahre

ca. 132 Min. 

"Parasite - Parasiten"
(Südkorea 2019 • 132 min. • FSK: ab 16) von Bong Joon-ho, Drehbuch: Bong Joon-ho, Han Jin-won, Kamera: Hong Kyung-pyo, mit Song Kang-ho, Cho Yeo-Jeong, Park So-dam, Chang Hyae Jin, Jung Hyeon-jun u.a.


"Parasite - Parasiten" hat Koreas Kino auf die Weltbühne katapultiert.

Seinen Ausgangspunkt nimmt der Film in einem Kellerloch in Seoul. Hier leben die Kims, eine vierköpfige Familie, deren Geld weder für das Studium ihrer erwachsenen Kinder reicht, noch für eine menschenwürdige Unterkunft. Die Parasiten aus dem Titel sind Ki-taek (Kang-ho Song), seine Frau Chung-sook (Hyae Jin Chang) und ihre Teenager-Kinder Ki-woo (Woo-sik Choi) und Ki-jung (So-dam Park), die sich mit dem miserabel bezahlten Zusammenfalten von Pizzakartons über Wasser halten. Für Aushilfsjobs scheinen die Kims (angeführt von Song Kang-ho als verzagtem Patriarchen) kein Talent zu haben, für Hochstaplerei aber umso mehr: Erst schleust sich Sohn Ki-woo (Cho Woo-sik) als Nachhilfelehrer mit vermeintlichem Uni-Diplom bei der reichen Familie Park ein, dann folgt ihm der Rest der Familie in die luxuriöse Waschbetonvilla....

"Kapitalismuskritik für alle Sinne": Nichts weniger gelingt dem südkoreanischen Regisseur und Autor hier. So unglaublich unterhaltsam und scharf wie in Bong Joon-hos "Parasite" wurde das Thema im Kino selten thematisiert. In Cannes überzeugte er damit bereits die Jury, die ihm einstimmig die Goldene Palme verlieh. In Südkorea haben mittlerweile zehn Millionen Menschen den Film gesehen, in den USA legte er gerade den besten Start aller Zeiten für einen fremdsprachigen Film hin und galt als Favorit für den neu benannten internationalen Oscar, wenn nicht sogar als Kandidat für den besten Film und hat beides gewonnen !

"Das mit der "Kapitalismuskritik für alle Sinne" mag zunächst unbefriedigend abstrakt klingen, aber im Fall von "Parasite" ist es am besten, es bei einigen grundlegenden Bemerkungen zu belassen und keine Details zu verraten. Nur soviel: Der Schlüssel zu „Parasite“ sind Treppen! Mehr sei nicht verraten. Zum einen, weil es den irren Spaß, den dieser Film mit seinen vielen Überraschungen bereit hält, verderben würde. Zum anderen, weil Regisseur Bong so meisterlich effektiv inszeniert, dass kein Detail Gefahr läuft, übersehen zu werden. Der Pfirsich, das Tipi, die flackernden Lampen: Alle diese Dinge werden Sie im Verlauf von "Parasite" wahrnehmen - und doch verblüfft sein, wenn sich schließlich ihr wahrer Zweck offenbart." (Hannah Pilarczyk, SPIEGEL)
 
Fazit: Bong Jong-ho hat wieder zugeschlagen und liefert eine gewohnt brillant inszenierte, ebenso saulustige wie bitterböse Tragikomödie mit einer gewaltigen sozialen Sprengkraft. (filmstarts.de)

Im Verleih von kochfilms ! Danke.

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